Beispiel: Einstufige Preisermittlung 
Beispiel 4:
Für das Rohmaterial Kakao wird in Periode 1 eine einstufige Preisermittlung durchgeführt.
Die Materialpreisanalyse zeigt die folgenden Werte in Periode 1 nach der einstufigen Preisermittlung:
|
Menge |
Vorläufige Bewertung |
Preisdifferenz |
Kursdifferenz |
Preis | |
Anfangsbestand |
10 kg |
200 Mxn |
0 |
0 |
20 Mxn |
Zugänge |
20 kg |
400 Mxn |
42 Mxn |
42 Mxn |
24.2 Mxn |
Sonstige Zugänge/Verbräuche |
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
Kumulierter Bestand |
30 kg |
600 Mxn |
42 Mxn |
42 Mxn |
22.8 Mxn |
Verbrauch |
10 kg |
200 Mxn |
14 Mxn |
14 Mxn |
22.8 Mxn |
Endbestand |
20 kg |
400 Mxn |
28 Mxn |
28 Mxn |
22.8 Mxn |
Durch die Materialpreisermittlung werden dem Verbrauch Preisdifferenzen zugewiesen. Wenn diese Differenzen nicht in eine mehrstufige Preisermittlung eingehen oder die mehrstufige Preisermittlung noch nicht stattgefunden hat, erscheinen diese Preisdifferenzen in der Materialpreisanalyse unter Verbrauch/nicht verrechnet.
Weitere Informationen finden Sie unter
Material-Ledger-Daten anzeigen Beispiel: Preis- und Kursdifferenzen Beispiel: Warenausgang.
Bei der Preisermittlung führt das System die folgende Rechnung durch:

Im Materialstamm wird die Preissteuerung nicht verändert. Das Rohmaterial Kakao wird weiterhin mit dem Standardpreis bewertet. Der durch die Preisermittlung errechnete Preis wird als periodischer Verrechnungspreis in der Periode 1 als statistische Information in der Buchhaltungssicht 1 des Materialstamms fortgeschrieben.
Buchhaltungssicht 1 im Materialstamm:
Periode 1: Preissteuerung: S-Preis: 20 Mxn,
statistisch fortgeschriebener V-Preis: 22.8 Mxn

Es erfolgen keine Buchungen im FI

Es werden keine Verbräuche nachbelastet. Daher erscheinen in der Materialpreisanalyse nach der einstufigen Preisermittlung nicht verrechnete Preisdifferenzen, die erst bei der mehrstufigen Preisermittlung in die höheren Verarbeitungsstufen eingehen.