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Verfahren mit Klassifizierung einrichten

In diesem Arbeitsschritt stellen Sie das Freigabeverfahren mit Klassifizierung ein. Sie können das Freigabeverfahren auch an den Workflow anbinden.

Voraussetzungen

Aktivitäten

Hier legen Sie folgendes fest:

Freigabegruppe

Definieren Sie eine Freigabegruppe für Ihr Freigabeverfahren, indem Sie

Hinweis
Ob eine Bestellanforderung insgesamt oder positionsweise freigegeben werden kann, steuern Sie über die Belegart. Wenn Sie z.B. für die Belegart "NB - Bestellanforderung" eine Gesamtfreigabe vorgesehen haben, kann eine Bestellanforderung mit der Belegart "NB" nicht positionsweise freigegeben werden. Deshalb gilt die Freigabegruppe für z.B. die Gesamtfreigabe nur für die Belegarten mit Gesamtfreigabe.
Hinweis
Sie müssen allen Freigabegruppen mit derselben Art der Freigabe (Positions- oder Gesamtfreigabe) dieselbe Klasse zuweisen.
Beispiel
Sie haben der Freigabegruppe für Gesamtfreigabe "01" die Klasse "banf_gesamt" zugewiesen. Wenn Sie die Freigabegruppe "02" auch für die Gesamtfreigabe anlegen, müssen Sie auch dieser Freigabegruppe die Klasse "banf_gesamt" zuordnen.

Freigabecodes

Legen Sie hier die Freigabecodes an, die Sie für Ihre Freigabestrategie benötigen und ordnen Sie die Freigabecodes Ihrer Freigabegruppe zu. Wenn ein Freigabecode im Workflow verwendet werden soll, dann kennzeichnen Sie dies im Feld Workflow.

Über das Kennzeichen Workflow steuern Sie außerdem die Rollenauflösung:

Freigabekennzeichen

DasFreigabekennzeichen gibt den Freigabezustand einer Bestellanforderung an. Im Standardsystem finden Sie bereits vordefinierte Freigabekennzeichen, die Sie für Ihre Freigabestrategie benutzen können.

Falls Sie zusätzliche Freigabekennzeichen benötigen, müssen Sie folgendes pflegen:

Achtung:
Folgende Freigabekennzeichen sind für jedes Freigabeverfahren notwendig:

Freigabestrategien

Legen Sie eine Freigabestrategie zu Ihrer Freigabegruppe an und ordnen Sie Ihre Freigabecodes zu.

Mit den Freigabevoraussetzungen legen Sie fest, in welcher Reihenfolge die einzelnen Stellen (d.h. Freigabecodes) freigeben dürfen.
Beispiel
Die folgende Darstellung zeigt Freigabevoraussetzungen für eine Freigabestrategie mit vier Freigabecodes:
Code/Freigabevoraussetzung
01 02 03 04
01 - [ ] [ ] [ ]
02 [x] - [ ] [ ]
03 [x] [x] - [ ]
04 [x] [x] [x] -
In dieser Freigabestrategie müssen die Freigabecodes 01, 02, 03 und 04 die Bestellanforderung nacheinander freigeben.
Lesen Sie die Darstellung von links nach rechts, wie z.B. die dritte Zeile für den Freigabecode 03: Für Code 03 ist die Freigabe mit Code 01 und Code 02 Freigabevoraussetzung. Die Bestellanforderung muß also erst mit den Freigabecodes 01 und 02 freigegeben werden, bevor sie mit dem Freigabecode 03 freigegeben werden kann.
Hier legen Sie fest, welchen Zustand eine Bestellanforderung hat, nachdem bestimmte Stellen freigegeben haben.
Pflegen Sie, welches Freigabekennzeichen eine Bestellanforderung nach der Freigabe durch einen bestimmten Freigabecode erhalten soll.
In der Klassifizierung pflegen Sie die Ausprägungen zu den Merkmalen. Über die Merkmale und deren Ausprägungen legen Sie fest, welchen Bestellanforderungen Ihre Freigabestrategie zugewiesen wird.
Pflegen Sie Werte (Einzelwerte oder Intervalle) zu Ihren Merkmalen.
Hinweis
Wertintervalle können nur für nummerische Werte angegeben werden, z.B. ein Intervall von 10.000 bis 15.000 DM für den Wert der Banfposition.
Beispiel
In der Klassifizierung der Freigabestrategie 'BA' sind zwei Merkmale und deren Ausprägungen gepflegt:
- Belegart - 'NB - Bestellanforderung'
- Gesamtwert - größer 10.000 DM
Alle Bestellanforderungen mit der Belegart 'NB' und einem Gesamtwert von mehr als 10.000 DM unterliegen damit einem Freigabeverfahren mit der Freigabestrategie 'BA'.
Mit der Freigabesimulation können Sie überprüfen, welchen Zustand eine Bestellanforderung mit dieser Freigabestrategie erreicht, nachdem eine bestimmte Stelle freigegeben hat.
Wählen Sie "Freigabe simulieren" und geben Sie durch einem Doppelklick auf den Freigabecode frei. Es wird Ihnen angezeigt, welchen Zustand die Bestellanforderung durch diese Freigabe erreicht hat.

Workflow

Hinweis
Diesen Arbeitsschritt müssen Sie nur durchführen, wenn Sie dieses Freigabeverfahren an den Workflow anschließen wollen und den Customer-Exit M06B0001 nicht benutzen.
Ordnen Sie den workflow-relevanten Freigabecodes eine Bearbeiter-Id zu. Der Bearbeiter erhält dann automatisch ein Workitem, wenn er eine Bestellanforderung freigeben soll.
Sie können eine Bearbeiter-Id direkt oder indirekt zuordnen:
Geben Sie einen Benutzernamen ein.
Geben Sie z.B. eineStelle oder einePlanstelle ein. Zur Laufzeit ermittelt das System dann den oder die zuständigen Bearbeiter.
Hinweis
Wenn Sie die Gesamtfreigabe für die Bestellanforderung einsetzen, müssen Sie für jede Kombination von Freigabegruppe und workflow-relevantem Freigabecode einen Eintrag anlegen, bei dem Sie kein Werk angeben.
Dieser Eintrag ist erforderlich, damit das SAP-System einer Bestellanforderung mit Gesamtfreigabe einen Bearbeiter zuordnen kann, wenn die Positionen dieser Bestellanforderung verschiedene Werke enthalten.
Beispiel
Gruppe Code Werk Objekttyp Bearbeiter-Id
01 02 Benutzer Müller

Customer-Exit

Mit dem Customer-Exit M06B0001 können Sie eine eigene Rollenauflösung definieren, welche die verantwortliche Person für die Freigabe von Bestellanforderungen im Workflow ermittelt.

Weitere Hinweise

Weitere Informationen darüber, wie Sie ein Freigabeverfahren mit Workflowanbindung einrichten, erhalten Sie in der Hilfe -> Hilfe zur Anwendung.