Weiterentwicklung freigegebener BAPIs durch SAP (CA-BFA) 
Einsatzmöglichkeiten
Anwendungsentwickler, die im Rahmen ihrer Programme auf ein BAPI zugreifen, müssen sich unbedingt auf die Stabilität der BAPI-Schnittstelle verlassen können. Aus diesem Grund ergeben sich, sobald ein BAPI freigegeben ist, besondere Anforderungen an die Schnittstellenstabilität.
Bei jeder Weiterentwicklung eines BAPIs von Seiten der SAP muß streng darauf geachtet werden, daß, wann immer es geht, die syntaktische und inhaltliche Abwärtskompatibilität gewährleistet ist. Abwärtskompatibilität bedeutet, daß Anwendungen, die auf BAPIs aus einem bestimmten R/3-Release programmiert wurden, nicht durch syntaktische oder inhaltliche Änderungen an diesen BAPIs in einem nachfolgenden R/3-Release beeinflußt werden.
Zu den syntaktischen Änderungen zählen beispielsweise das Hinzufügen von Parametern, Änderungen von Parameter-Namen oder Typ- oder Längenänderung von Domänen. Syntaktische Änderungen können vom ABAP Dictionary automatisch auf ihre Kompatibilität getestet werden.
Inhaltliche Änderungen werden durchgeführt, wenn z.B. das bestehende Coding des BAPI-Funktionsbausteins verändert oder neues Coding hinzugefügt wird. Die inhaltliche Abwärtskompatibilität kann nur vom Entwickler selbst gewährleistet werden.
Bei der Weiterentwicklung eines BAPIs kann demnach zwischen
einer kompatiblen Weiterentwicklung und einer inkompatiblen Weiterentwicklung unterschieden werden, je nachdem, ob die Abwärtskompatibilität des BAPIs gewährleistet werden kann oder nicht.Aus Gründen der Schnittstellenstabilität sind kompatible Weiterentwicklungen den inkompatiblen Weiterentwicklungen vorzuziehen.
SAP-intern sollte jede Weiterentwicklung an einem BAPI in einem Projekt im BAPI Explorer erfaßt werden.
Integration
Werkzeugunterstützung bei der Weiterentwicklung
Die Werkzeugunterstützung umfaßt folgende Aspekte:
Siehe auch:
Kompatible Weiterentwicklungen Inkompatible Weiterentwicklungen