High Low Substantiation Method 
Verwendung
High-Low-Abrechnung ist eine US-gesetzliche Abrechnungsmethode, nach der die (im US-Steuergesetz beschriebene) Ausgaben eines Reisenden nicht nach Einzelbelegen, sondern nach (Tages)pauschalen für Unterkunft, Verpflegung und Nebenkosten erstattet werden. Dies ist eine vereinfachte Methode, um Unterkunft plus steuerfreie M&IE-Höchstpauschalen in Kontinental-US (CONUS) festzustellen. Diese Methode teilt alle CONUS-Orte in (zwei) niedrig- oder hochkosten Orte ein. Diese Pauschalsätze variieren je nach Ort und können auch saisonal unterschieden werden, was heißt, daß sie sich je nach Jahreszeit ändern können (z.B. können die Sommerpauschalen wegen erhöhtem Tourismus höher als Winterpauschalen sein.). Für eintägige Reisen bekommt der Reisende keine Erstattung. Mehrtägige Reisen werden dem Mitarbeiter nach den Sätzen erstattet, die für den Ort gelten, an dem er sich um 24:00 Uhr Ortszeit befindet. Endet die Reise vor 24:00 Uhr so gilt als Ort der Ort, an dem sich der Reisende in der letzten Minute der Reise aufhält. Diese Regelung nennt sich "Midnight Rule" (24-Uhr-Regel). Für jedes Tagesviertel (6 Stunden, "Quarter Rule") auf der Reise bekommt der Mitarbeiter ein Viertel der Tagespauschale.
Funktionsumfang
Die Reiseregelungsvariante 80, mit den CONUS-Sätzen gültig bis zum 31.Dezember, 1996 ist der von der SAP im Customizing des Reisemanagements mitgelieferte Vorschlagswert (Tabelle T706V für Verpflegung und Nebenkosten, T706U für Unterkunft) für die High Low Substantiation Method. Die (Tages)pauschalsätzen können Sie höher setzen. Liegen die Beträge über den US-gesetzlichen Pauschalsätzen werden die Differenzbeträge als Lohn und Gehalt an den Mitarbeiter im Rahmen der Personalabrechnung versteuert.