Lokale Verbindung zu einem Windows-NT-Drucker herstellen 

Voraussetzungen

  1. Können Sie bereits von Ihrem PC aus Dokumente auf dem Drucker ausgeben? Wenn nicht, müssen Sie den Drucker auf dem Windows-NT-PC installieren. Einzelheiten dazu finden Sie in Ihrer Windows-NT-Dokumentation.
  2. Sie können den Drucker erst dann vom R/3-System aus verwenden, wenn der Druck von Ihrem PC aus möglich ist.

  3. Stellen Sie sicher, daß die Voraussetzungen erfüllt sind. Um einen lokalen Drucker für einen Windows-NT-PC einzurichten, gehen Sie folgendermaßen vor:

Eine lokale Verbindung mit einem Windows-Drucker ist nur mit Windows NT möglich.

Ein Aufbereitungsserver ist ein R/3-Server, der über einen Spool-Workprozeß verfügt und daher den Spool-Service anbietet. In der Liste der SAP-Server sehen Sie, welche der Server im System Aufbereitungsserver sind.

Gemeinsam genutzte Netzwerkdrucker, auf die Sie vom Windows-NT-PC zugreifen, werden für den Druck im R/3-System wie lokale Drucker behandelt. Beispiel: Auf dem NT-PC läuft ein R/3-Aufbereitungsserver. Sie können alle Drucker definieren, die von diesem PC als lokale Drucker erreichbar sind, unabhängig davon, ob die Drucker direkt mit dem PC verbunden sind.

Vorgehensweise

  1. Definieren Sie den Drucker im R/3-System. Wählen Sie dazu die Spoolverwaltung (Transaktion SPAD) und dann Ausgabegeräte auf der Registerkarte Geräte und Server. Wählen Sie Ändern und dann Anlegen, um eine neue Gerätedefinition anzulegen. Wenn Sie die Definition eines Ausgabegeräts übernehmen wollen, markieren Sie dieses in der Liste der Ausgabegeräte und wählen Anlegen mit Vorlage.
  2. Machen Sie alle Angaben für die Gerätedefinition. In der Abbildung sehen Sie ein Beispiel für eine lokale Windows-NT-Verbindung. Die folgende Tabelle soll Ihnen dabei helfen, die einzelnen Felder korrekt auszufüllen.
  3.  

    Feld

    Eingabe

    Registerkarte Geräte-Attribute

    Gerätetyp

    Geben Sie den Gerätetyp ein, der im R/3-System für das Druckermodell definiert ist.

    Für das Drucken unter Windows können Sie auch den generischen Gerätetyp SWIN benutzen. Hiermit können Sie jedes von Windows unterstützte Gerät verwenden, selbst wenn der Gerätetyp nicht im R/3-System definiert ist.

    Im SAPNet-Hinweis 8928 (früher OSS) findet eine Liste der bereits ausgelieferten Gerätetypen.

     

    Aufbereitungs-
    server

    Wählen Sie den R/3-Aufbereitungsserver aus, der auf dem Windows-NT-System läuft. Bei einer lokalen Verbindung müssen der R/3-Aufbereitungsserver und der Windows-NT-Druck-Manager auf demselben System laufen.

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter Aufbereitungsserver.

     

    Berechtigungs-
    gruppe

    Wenn Sie das Ausgabegerät einer Berechtigungsgruppe zuordnen möchten, tragen Sie hier den Namen ein. Nähere Einzelheiten finden Sie unter Berechtigungsgruppen für Ausgabegeräte.

    Registerkarte Hostspool-Kopplung

    Koppelart

    Geben Sie C für den lokalen Druck über die Windows-NT-Druckanwendungsschnittstelle ein. Dies ist die empfohlene Koppelart.

    Sie können auch L zum lokalen Druck im LPD-Stil eingeben. Weitere Informationen finden Sie unter Koppelart "L" für lokalen Druck auf Windows-NT-Systemen.

     

    Host-Drucker

    Geben Sie den UNC-Namen des Druckers (Name und Netzwerkpfad) an, wie er im Windows-Druck-Manager definiert ist.

    Beispiel: \\P09330\P330

  4. Wahlweise: Klassifizieren Sie das Gerät.

Wählen Sie Bearbeiten ® Klassifizierung. Wählen Sie die für dieses Gerät angemessene Ausgabetypklassifizierung.

Hintergrund: Wenn Sie auch Ihre Server klassifizieren, prüft das Spool-System, ob sich die Geräteklassifizierung und die Serverklassifizierung entsprechen. Hierdurch wird die Einhaltung einer optimalen Ausgabekonfiguration unterstützt.

Ergebnis

Sobald Sie Ihre neue Gerätedefinition gesichert haben, können Sie den Drucker im R/3-System verwenden.

Statusinformationen zu Ausgabeaufträgen sind aus Windows-NT-Systemen nicht verfügbar, wenn Sie die Koppelart C verwenden.

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