Stammdaten des CO in der Kostenträgerrechnung 
Die folgenden Stammdaten der Kostenstellenrechnung haben einen Einfluß auf die Kostenträgerrechnung:
organisatorische Einheit, in der Kosten entstehen. Jeder Arbeitsplatz verweist auf genau eine Kostenstelle. Pro Kostenstelle wird u.a. geplant:
Die Leistung der Kostenstelle wird in Leistungsarten ausgedrückt. Leistungen werden durch Tarife bewertet, die entweder vom Anwender politisch gesetzt werden oder vom System iterativ für alle Kostenstellen ermittelt werden. Im zweiten Fall werden die den Leistungsarten zugeordneten Plankosten einer Kostenstelle durch die Planleistung (oder je nach Systemeinstellung auch durch die Kapazität) geteilt, um iterative Tarife zu erhalten.
Istkosten werden pro Kostenstelle erfaßt. Sie können Isttarife für die einzelnen Leistungsarten ermitteln und ggf. das Objekt nachbewerten, das die Leistungen der Kostenstelle in Anspruch genommen hat.
Jede Kostenbuchung muß einer Kostenart zugeordnet werden. Unterschieden wird zwischen
Der Kostenartentyp gibt an, für welche betriebswirtschaftliche Vorgänge eine Kostenart verwendet werden kann.
Folgende Primärkostenarten werden innerhalb der Kostenträgerrechnung verwendet:
können bei allen Primärbuchungen (z.B. FI oder MM) belastet werden. Für diese Buchungen werden Buchhaltungsbelege erzeugt.
werden bei der Abrechnung von z.B. Auftrags- oder Projektkosten an CO-externe Objekte benötigt. CO-externe Objekte können z.B. Anlagen (AM), Material (MM) oder Sachkonten (FI) sein. Bei der Abrechnung wird ein Buchhaltungsbeleg erzeugt.
Die Primärkostenarten sind mit Sachkonten im FI verknüpft.
Folgende Sekundärkostenarten werden innerhalb der Kostenträgerrechnung verwendet:
werden bei der Abrechnung von Autrags- oder Projektkosten an CO-interne Objekte benötigt. CO-interne Objekte sind z.B. Aufträge, Ergebnisobjekte, Kostenstellen und Projekte.
werden verwendet, um die während der WIP- oder Ergebnisermittlung erzeugten Daten auf dem jeweiligen Auftrag oder Projekt speichern zu können.
werden verwendet, um Gemeinkosten per Zuschlag von Kostenstellen an Aufträge, Projekte, usw. weiterzuverrechnen.
werden vom System bei der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung zur Kostenverrechnung genutzt.
Die Sekundärkostenarten werden nur innerhalb des CO verwendet.
Kostenartengruppen dienen dazu, gleichartige Kostenarten für eine spätere Bearbeitung zusammenzufassen.
In der Kostenträgerrechnung werden die Kostenartengruppen verwendet, um Kosten für die Abrechnung sowie zum Aufbau von Berichten zusammenzufassen.