Verwendung
Nun sehen Sie sich einen vorhandenen Mietvertrag an.
Vorgehensweise
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Das Set, das diesem Arbeitsvorrat zugeordnet ist, wird nun sichtbar.
Der Inhalt dieses Sets wird jetzt in dem Bildbereich Immobilienhierarchie angezeigt.
Die detaillierten Mietvertragsdaten werden auf der rechten Bildseite angezeigt.
Der zugehörige Buchungskreis, die Wirtschaftseinheit und die Mieteinheit, denen dieser Mietvertrag zugeordnet ist, werden angezeigt. Bitte beachten Sie, daß die Mietvertragsnummer sich folgendermaßen zusammensetzt (im Customizing einstellbar): Die Nummer der Wirtschaftseinheit, die Nummer der Mieteinheit und eine fortlaufenden Nummer.
Auf der Registerkarte Allgemeine Daten im Bereich Vertragsdaten stehen die Vertragsart und die Nutzungsart dieses Mietvertrags. Die Vertragsart und die Nutzungsart müssen übereinstimmen. Die Nutzungsartdaten sind mit den Daten aus der zugehörigen Mieteinheit vorbelegt.
Im Bereich Vertragsdaten erscheint auch die zugeordnete Anpassungsart.

Zusätzliche Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Vorgehensweise Mietanpassung.
Im Feld Laufzeit erscheint nur der Mietbeginn. Wenn das Mietende nicht festgelegt ist, müssen Sie die Kündigungsinformationen unten links im Bild definieren.

Detaillierte Informationen zu Kündigungsarten und –regeln finden Sie im Prozeß Kündigungsfristen in der Vorgehensweise Mieterwechsel.
Hier werden das Datum der ersten Sollstellung, das Steuerkennzeichen zur Steuerberechnung, der Optierungsgrund sowie andere relevante Daten angezeigt.
Hier sehen Sie, daß dem Mietvertrag drei Konditionsarten zugeordnet sind. Grundmiete ist die Monatsmiete, die vom Mieter gezahlt wird. VZ Betriebskosten und VZ Heizkosten stellen die vereinbarten Vorauszahlungen dar. Da die exakten Beträge der Nebenkosten nicht vor Jahresende bekannt sind, vereinbart der Mieter, einen fixen Betrag als Vorauszahlung jeden Monat zu bezahlen. Im Lauf des Folgejahres wird eine Abrechnung durchgeführt (vgl Prozeß Nebenkostenabrechnung). Bitte beachten Sie, daß diese Konditionen monatlich in Rechnung gestellt werden. Die Konditionsbeträge sind zeitabhängig. Das heißt, wenn beispielsweise eine Anpassung stattfindet, steigt oder sinkt der angepaßte Konditionsbetrag und dieser neue Betrag gilt dann ab einem bestimmten Zeitpunkt.
Der Konditionsbetrag kann auch pro Nutzfläche berechnet werden. Die Nutzfläche haben Sie eingegeben, als Sie die Mieteinheit angelegt haben. Die Konditionsbeträge werden dann vom System nach Nutzfläche aufgeteilt, um einen Betrag pro Quadratmeter zu berechnen (wird in der Spalte Betrag/FE angezeigt).
Der Betrag, der vom Mieter bezahlt wird, ist dann die Summe aller Konditionen plus die angegebene Steuer.
Sie sehen die Zwischensumme der gesamten Konditionen, den Steuerbetrag und den Gesamtbetrag, der dem Kunden in Rechnung gestellt wird.
Bitte beachten Sie, daß die Gesamtkondition zeitabhängig ist.
Die Konditionsart Grundmiete wird mittels einer Indexreihe angepaßt.
Im Dialogfenster Indexanpassungsdaten pflegen erscheinen die Detailinformationen zu diesem Index.
Alle Positionen, die vom Mieter noch bezahlt werden müssen, werden aufgelistet.
Hier können Sie zusätzliche Informationsfelder im Customizing definieren.
Die Umlegungseinheiten dienen als Basis für die Abrechnung der Nebenkosten. Wenn Sie für diese Kondition eine Abrechnung der Nebenkosten durchführen, wird jeder Mietvertrag, oder im Fall von Leerstand jede Mieteinheit nach den Umlegungseinheiten belastet. In diesem Fall könnten die Nebenkosten pro Wohn-/Nutzfläche verteilt werden. Diese Umlegungseinheit wurde mit dem Wert von der Mieteinheit vorbelegt.
Hier werden die gesamten vorhandenen Umlegungseinheiten aufgelistet. Sie können die Umlegungseinheiten im Customizing benutzerspezifisch definieren.
Sie können sehen, daß der Finanzstrom für etwa die nächsten sechs Jahre vom System berechnet wurden. Der Finazstrom liefert einen Überblick über die Plan- und Istdaten und ist Grundlage für die Sollstellung (Vgl. Prozeß Mietenbuchhaltung).
Hier können Sie die Finanzstromergebnisse auf Ihrem lokalen PC übernehmen.
Hier können Sie die Finanzstromergebnisse auch an Kollegen versenden.
Hier sehen Sie alle Kontenaktivitäten, die den Mieter dieses Mietvertrages betreffen.
Hier sehen Sie die Partner, die diesem Vertrag zugeordnet wurden.
Bitte beachten Sie, daß jedem Objekt mehrere Partner zugeordnet werden können.
Sie gelangen automatisch auf die Partnerstammdaten.
Mietvertrag anlegen
Verwendung
Es ist nicht erforderlich, daß Sie ein Angebot erstellen, um einen Mietvertrag anlegen zu können. Unabhängig von der Vertragsart gibt es zwei Möglichkeiten, ein Objekt zu vermieten: extern und intern. Beim externen Mietvertrag ist der Partner ein debitorischer Hauptmieter. Dieser zahlt die Miete. Beim internen Mietvertrag wird als Partner eine Kostenstelle hinterlegt. Alle anfallenden Kosten im Mietvertrag werden dann an diese Kostenstelle verrechnet.
In diesem Abschnitt lernen Sie, wie Sie einen Mietvertrag anlegen können, ohne zuvor ein Mietgesuch und ein Angebot erstellen zu müssen. Da Sie diese Mieteinheit in einem anderen Vorgang noch benutzen, werden Sie den Mietvertrag jetzt weder sichern noch aktivieren.
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Die Sets, die diesem Arbeitsvorrat zugeordnet sind, werden nun sichtbar.
Der Inhalt dieses Sets wird jetzt in dem Bildbereich Immobilienhierarchie angezeigt.
Feld |
Daten |
Vertragsart |
Gewerbevertrag |
Anpassungsart |
Freie Anpassung |
Mietbeginn |
01.01.2000 |
Laufzeit |
24 |

Hier sehen Sie, daß die Konditionen, die Sie auf der Mieteinheit definiert haben, automatisch als Vorschlagswerte in diesen Vertrag übernommen werden. An dieser Stelle könnten Sie diese vorbelegten Konditionsbeträge beliebig ändern.
Der Konditionsbetrag kann auch pro Nutzfläche berechnet werden. Die Nutzfläche haben Sie eingegeben, als Sie die Mieteinheit angelegt haben. Die Konditionsbeträge werden dann vom System nach Nutzfläche aufgeteilt, um einen Betrag pro Quadratmeter zu berechnen (wird in der Spalte Betrag/FE angezeigt). Der Betrag, der vom Mieter bezahlt werden soll, ist dann die Summe aller Konditionen plus die angegebene Steuer. Sie verändern die Vorgaben nicht und akzeptieren somit die vorgeschlagenen Konditionen.

Das System prüft in der Geschäftspartnerdatenbank, ob ein Partner mit diesem bestimmten Namen schon im System vorhanden ist, und meldet, daß kein Partner selektiert wurde.

Das System fordert Sie jetzt auf, eine Kundennummer für Ihren Partner anzulegen.

Sichern Sie diesen Mievertrag nicht.
Dies ist die notwendigste Menge an Information, die Sie zur Erstellung eines Mietvertrags benötigen. Da Sie diese Mieteinheit in einem anderen Vorgang nochmals benutzen werden, sichern Sie ihn hier nicht. Der letzte Schritt in der Erstellung eines Mietvertrags wäre, nachdem Sie ihn gesichert haben, ihn im Änderungsmodus mit der Ikone
zu aktivieren. Somit würden Sie diesen Mietvertrag für die Sollstellung freigeben und FI-Buchungen ermöglichen.