Logische Pfad- und Dateinamen definieren  

Verwendung

Archivdateien werden im Dateisystem unter einem physischen Pfad- und Dateinamen abgelegt, der sich aus einem benutzerdefinierbaren logischen Pfad- bzw. Dateinamen ableitet. Die Definition gliedert sich in die folgenden Schritte:

  1. Definition des logischen Pfadnamens
  2. Definition des logischen Dateinamens
  3. Zuordnung des logischen Dateinamens zum Archivierungsobjekt

Das System verwendet standardmäßig den logischen Dateinamen ARCHIVE_DATA_FILE und den logischen Pfadnamen ARCHIVE_GLOBAL_PATH. Diese decken die meisten Anwendungsfälle ab und müssen daher nur geändert werden, um sie spezifischen Belangen anzupassen.

Voraussetzungen

Logische Pfadnamen definieren

  1. Rufen Sie die Transaktion FILE auf.
  2. Alternativ kommen Sie aus dem Einstiegsbild der Archivadministration (Transaktion SARA) über Customizing à Basis-Customizing à Dateinamen/pfade mandantenunabhängig in diese Transaktion.

  3. Markieren Sie einen bereits vorhandenen Pfadnamen, z.B. ARCHIVE_GLOBAL_PATH, oder wählen Sie Neue Einträge, um einen neuen Pfadnamen einzugeben. Dieser sollte möglichst sprechend sein.
  4. Doppelklicken Sie in der Dialogstruktur Definition von logischen Dateipfaden auf die Unterstruktur Zuordnung physischer Pfad - logische Pfade. Wählen Sie per Doppelklick eine Syntaxgruppe aus bzw. legen Sie eine neue Syntaxgruppe an.
  5. Ordnen Sie dem logischen Pfadnamen einen physischen Pfadnamen zu.

Durch Drücken der F1 -Taste im Feld phys. Pfad erhalten Sie eine Liste aller wählbaren Parameter.

Bei der Zuordnung der Pfadnamen muß am Ende des physischen Pfadnamens immer das Symbol <FILENAME> stehen. Dieses Symbol wird zur Laufzeit durch den physischen Dateinamen (ohne Pfadnamen) ersetzt. Es dürfen keine Bestandteile des physischen Dateinamens im Pfadnamen definiert sein.

Sie haben für Archivdateien im globalen Verzeichnis das Unterverzeichnis "data_archiving" angelegt. Dann geben Sie als physischen Pfadnamen an:

In einer heterogenen Systemlandschaft (z.B. UNIX- und Windows NT-Server) müssen alle systemspezifischen Syntaxgruppen gepflegt werden. Stellen Sie sicher, daß die Definitionen zu den verschiedenen Syntaxgruppen auf das selbe Verzeichnis zeigen.

  1. Sichern Sie Ihre Eingabe.

Logische Dateinamen definieren

Logische Dateinamen können mandantenabhängig (Transaktion SF01) oder -unabhängig (Transaktion FILE) definiert werden. Eine mandantenabhängige Definition übersteuert stets eine mandantenunabhängige Definition. Stellen Sie daher in jedem Mandanten sicher, daß eventuell vorhandene, aber nicht gewünschte mandantenabhängige Definitionen gelöscht werden.

Im folgenden wird die Vorgehensweise für die mandantenunabhängige Definition mit Hilfe der Transaktion FILE beschrieben. Die mandantenabhängige Definition erfolgt analog über die Transaktion SF01.

  1. Rufen Sie die Transaktion FILE für mandantenunabhängige Dateinamen auf.
  2. Alternativ kommen Sie aus dem Einstiegsbild der Achivadministration (Transaktion SARA) über Customizing à Basis-Customizing à Dateinamen/pfade mandantenunabhängig in diese Transaktion.

    Zu der mandantenabhängigen Definition gelangen Sie auch aus dem Einstiegsbild der Achivadministration über Customizing à Basis-Customizing à Dateinamen mandantenabhängig.

  3. Markieren Sie einen bereits vorhandenen Dateinamen, z.B. ARCHIVE_DATA_FILE, oder wählen Sie Neue Einträge, um einen neuen Dateinamen einzugeben. Dieser sollte möglichst sprechend sein.
  4. Doppelklicken Sie auf die Dialogstruktur Definition von logischen Dateinamen mandantenunabhängig.
    Sie gelangen auf das Bild Sicht "Definition logische Dateinamen mandantenunabhängig" ändern: Übersicht.
  5. Pflegen Sie die Felder phys. Datei und log. Pfad.

Im Feld phys. Datei tragen Sie den gewünschten physischen Dateinamen ein. Eine Übersicht der möglichen Parameter erhalten Sie über die F1 -Hilfe.

Von besonderem Interesse sind hier folgende Parameter:

Damit ein möglichst großer Namensraum für die Archivdateien vorhanden ist, wird in diesem Feld folgender Eintrag empfohlen:

<PARAM_1>_<DATE>_<TIME>_<PARAM_2>.ARCHIVE

Im Feld log. Pfad ordnen Sie den vorher definierten logischen Pfadnamen dem vorliegenden logischen Dateinamen zu. Einen logischen Pfadnamen können Sie mehreren logischen Dateinamen zuweisen.

  1. Sichern Sie Ihre Eingabe.

Um die zu den jeweiligen Syntaxgruppen vorhandenen Pfad- und Dateinamensdefinitionen und deren Ausprägungen anzuzeigen, wählen Sie die Transaktion SF07.

 

Dem Archivierungsobjekt einen logischen Dateinamen zuordnen

Nach der Definition des logischen Pfad- und Dateinamens muß noch dem Archivierungsobjekt der logische Dateiname zugeordnet werden. Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie im Einstiegsbild der Achivadministration (Transaktion SARA) den Namen des Archivierungsobjekts ein und wählen Sie Customizing. Wählen Sie unter dem archivierungsobjektspezifischen Customizing die Option Technische Einstellungen.
  2. Tragen Sie im Feld Log. Dateiname den gewünschten logischen Dateinamen ein.
  3. Sichern Sie Ihre Eingabe.