Strategieprofil 

Im Strategieprofil legen Sie die Einstellungen fest, die die Einplanung von Vorgängen auf der grafischen oder der tabellarischen Plantafel steuern.

Einstellungen für die grafische und die tabellarische Plantafel

Folgende Festlegungen werden sowohl bei der Einplanung mit der grafischen als auch bei der Einplanung mit Hilfe der tabellarischen Plantafel genutzt:

Haben Sie z.B. die Kennzeichen VorgPuffer berücksichtigen, VorgrZeit berücksichtigen und Abbruch der Einplanung bei Fehler gesetzt, wird vom System geprüft, ob der Vorgang innerhalb der Summe aus Vorgangspuffer und Vorgriffszeit verschoben wurde. Liegt der berechnete Einplanungszeitpunkt außerhalb dieses Zeitraumes, wird die Einplanung des Vorganges abgebrochen.

Haben Sie das Kennzeichen nicht gesetzt, und erkennt das System bei der Terminierung oder der Vorgangsterminprüfung Fehler, wird der Vorgang eingeplant. Es erfolgt immer ein Eintrag ins Planungsprotokoll.

Auf der tabellarischen Plantafel können Sie einen Vorgang über die Funktionstaste Einplanen manuell auch dann manuell einplanen, wenn das Kennzeichen Termineingabe bei Einplng. im Strategieprofil nicht gesetzt ist.

Das Kennzeichen Vorgang einfügen darf nicht gesetzt sein. Wenn es gesetzt ist, wird nur in der Planungsrichtung gesucht, die im Strategieprofil eingestellt ist.

Einstellungen für die grafische Plantafel

Einsatzzeit

00:00 bis 24:00

Nutzungsgrad

100%

 

Für den Kapazitätsabgleich in der Prozeßindustrie (PP-PI), d.h. für den Kapazitätsabgleich für Prozeßaufträge und Planaufträge mit Bezug zu Planungsrezepten, ist diese Funktion nicht verfügbar.

Ein Initialzustand wird durch einen Schlüssel für eine Rüstfamiliengruppe identifiziert, der maximal drei Zeichen lang ist.

Für den Kapazitätsabgleich in der Prozeßindustrie (PP-PI) sind diese Funktionen nicht relevant (siehe auch vorausgehenden Punkt).

Einstellungen für die tabellarische Plantafel

Für die Einplanung auf der tabellarischen Plantafel ist folgendes Kennzeichen relevant:

Einstellungen für die tabellarische Plantafel mit periodisch-zeitkontinuierlicher Aufbereitung

Für die Einplanung auf der tabellarischen Plantafel mit periodisch-zeitkontinuierlicher Aufbereitung sind wie bei der grafischen Plantafel die folgenden Kennzeichen relevant:

Der Rüstinitialzustand und Einplanen zur bestmöglichen Rüstlage sind für den Kapazitätsabgleich in der Prozeßindustrie (PP-PI), d.h. für den Kapazitätsabgleich für Prozeßaufträge und Planaufträge mit Bezug zu Planungsrezepten, nicht relevant bzw. nicht verfügbar.

Einplanungsfunktionen

Im Strategieprofil können Sie festlegen, welche Funktionen im Rahmen der Einplanung aktiv sein sollen. Folgende Funktionen sind möglich:

Für den Kapazitätsabgleich in der Prozeßindustrie (PP-PI), d.h. für den Kapazitätsabgleich für Prozeßaufträge und Planaufträge mit Bezug zu Planungsrezepten, ist diese Funktion nicht verfügbar.

Weitere Einstellungen zur Einplanung

Im Strategieprofil können Sie für Eigenbearbeitungsvorgänge z.B. aus Instandhaltungsaufträgen und Netzplänen mit dem Schlüssel Einplanung Eigenbearbeitung festlegen, zu welchem Zeitpunkt diese Vorgänge eingeplant werden. Dabei haben Sie die Auswahlmöglichkeit zwischen der Einplanung zum frühesten Starttermin, zum spätesten Starttermin und der Einplanung in Abhängigkeit vom gültigen Verteilungsschlüssel der Terminierungskapazität.

Die Einplanung zum Verteilungsschlüssel führt dazu, daß der Vorgang zu dem Zeitpunkt eingeplant wird, zu dem er gerade angezeigt wird. Der Verteilungsschlüssel enthält eine Verteilungsstrategie. In der Verteilungsstrategie wird die Lage der Verteilung festgelegt (früheste Lage oder späteste Lage). Diese Lage bestimmt, ob der früheste oder späteste Starttermin genutzt wird.