Im Gegensatz zur Durchlauftermininierung, bei der die Belastungssituation der beteiligten Arbeitsplätze nicht berücksichtigt wird, terminiert die Kapazitätsterminierung die Vorgänge unter Berücksichtigung der aktuellen Kapazitätsbelastungen durch eingeplante Vorgänge an den Arbeitsplätzen. Der Ablauf ist folgendermaßen:
In der Kapazitätspflege kann ein Überlastfaktor angegeben werden, der festlegt, inwieweit die freie Kapazität auf der tabellarischen Plantafel über das normale Angebot hinaus belastet werden darf.

Die Kapazitätsterminierung ist nur auf Ebene der Kapazitäten möglich, d.h. Einzelkapazitäten werden nicht kapazitätsterminiert.
Soll eine Kapazitätsterminierung durchgeführt werden, muß im Arbeitsplatz für die entsprechenden Kapazitäten das Kennzeichen Relevant für Kapazitätsterminierung und im Strategieprofil im Customizing zum Kapazitätsabgleich das Kennzeichen Kapazitätsterminierung gesetzt sein. Über das Kennzeichen Relevant für Kapazitätsterminierung können Sie z.B. Kapazitäten, für die feststeht, daß ein ausreichendes Angebot vorhanden ist, von der Kapazitätsterminierung ausschließen, um die Performance zu verbessern.
Prüfung der Einplanungsergebnisse
Nach der Kapazitätsterminierung kann eine Terminprüfung des Vorganges durchgeführt werden. Es wird geprüft, ob
Wollen Sie, daß diese Prüfungen durchgeführt werden, aktivieren Sie im Strategieprofil die Funktion Vorgangsterminprüfung.
Sind die Prüfungen der Einplanungsergebnisse erfolgreich verlaufen, erhält der Vorgang den Status "eingeplant". Sind bei den Prüfungen Fehler aufgetreten, und ist das Kennzeichen Abbruch der Einplanung bei Fehler im Strategieprofil im Customizing nicht gesetzt, erhält der Vorgang trotzdem den Status "eingeplant". Die Fehlermeldungen werden im Planungsprotokoll ausgegeben.