Verbrauchsorientierte Planung 

Einsatzmöglichkeiten

Die Verbrauchsorientierte Planung basiert auf den Verbrauchswerten der Vergangenheit und schließt mit Hilfe der Prognose oder statistischer Verfahren auf den zukünftigen Bedarf. Die Beschaffung wird entweder durch die Unterschreitung eines festgelegten Bestellpunktes (Meldebestands) oder durch Prognosebedarfe, die aus Vergangenheitsverbräuchen errechnet wurden, ausgelöst.

Die Verbrauchsorientierte Planung bietet sich an, wenn die Verbrauchsentwicklung annähernd konstant oder linear verläuft und nur geringe Zufallsschwankungen aufweist. Voraussetzung ist eine gut funktionierende und stets aktuelle Bestandsführung.

Ablauf

In regelmäßigen Zeitabständen wird die Prognoserechnung durchgeführt, die anhand der Vergangenheitsdaten den zukünftigen Bedarf prognostiziert. Die Prognosewerte werden direkt als Prognosebedarfe in der Bedarfsplanung wirksam.

Verwendet man Bestellpunkte, so wird ein Bestellvorschlag immer dann erzeugt, wenn der Lagerbestand den sogenannten Bestellpunkt (Meldebestand) unterschreitet.