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Flexibler
Upload 
Verwendung
Der flexible Upload wurde in drei Richtungen
weiterentwickelt: Die Verfügbarkeit wurde auf weitere Objekte der
Konsolidierung ausgedehnt; der Funktionsumfang wurde erweitert; und die
Funktionalität wurde vereinheitlicht, so daß bestimmte Optionen, die bisher
auf spezielle Uploads beschränkt waren, nun von allen Uploads gleichermaßen
genutzt werden können.
- Verfügbarkeit für Objekte der
Konsolidierung
Für folgende Objekte
der Konsolidierung ist der flexible Upload mit erweiterter Funktionalität
nunmehr verfügbar:
- Konsolidierungskreise, inklusive
Konsolidierungskreishierarchien [neu]
- Positionen, inklusive Langtexten und
Positionshierarchien
- Unterpositionen, inklusive
Langtexten
- Stille Reserven (Stammdaten)
- Kundendefinierte Merkmale
- Meldedaten, inklusive
Anpassungsbuchungen
- Goodwill / Negativer Goodwill
[neu]
- Stille Reserven (Wertmeldung)
- Konsolidierungskreishierarchien
Der Upload von
Konsolidierungskreishierarchien ist nun in den flexiblen Upload von
Konsolidierungskreisen integriert. Das Prinzip ist das gleiche wie beim Upoad
von Positionshierarchien. (Bitte ziehen Sie die diesbezügliche Dokumentation
im Einführungsleitfaden zu Rate.) In der Kopfzeile wird die Angabe von Sicht,
Version, Jahr und Periode benötigt. Die Zeilen mit Hierarchieinformation
(Indikator '4') folgen dem festen Aufbau: Konsolidierungskreis,
Konsolidierungskreis/Konsolidierungseinheit(von), Konsolidierungseinheit(bis),
Jahr der Erstkonsolidierung, Periode der Erstkonsolidierung, Kennzeichen:
Erstkonsolidierung zum Periodenende, Jahr der Endkonsolidierung, Periode der
Endkonsolidierung, Kennzeichen: Endkonsolidierung zum Periodenanfang,
Mutterkennzeichen. Beispiel: Eine Datei mit Hierarchieinformation zur Sicht
01, Version 100, Hierarchien H1, H2 wäre etwa wie folgt zu strukturieren:
1;01;100;2000;001
...
4;01;H1
4;H1;CG1
4;CG1;CG2
4;CG2;CU1;;;;;;;;X
4;CG2;CU2;CU5
4;CG1;CG3
4;CG3;CU6;2000;006;;2002;012;;X
...
4;01;H2
...
Mit Hilfe des
erstmals verfügbaren Uploads von Kontierungstypen ist nunmehr der Upload
kompletter Positionspläne möglich, indem zunächst die Kontierungstypen und
anschließend die Positionen inklusive der Kontierungstypzuordnung hochgeladen
werden.
Die Spezifizierung
der Aufrisse erfolgt analog zum Online-Customizing. Allerdings ist beim Upload
die Angabe der technischen Feldnamen der Unterkontierungen erforderlich.
(Tipp: Aus der Stammdatenanlistung der Kontierungstypen heraus (erreichbar aus
der Pflegetransaktion über die Druckerikone) können existierende
Kontierungstypen komfortabel so exportiert werden, daß sie mit Hilfe einer
geeignet definierten Uploadmethode wieder importierbar sind.)
Bisher arbeitete der
Upload von Meldedaten mit genau einer Kopfzeile, gefolgt von Datenzeilen. Alle
übrigen Uploads erwarteten am Beginn jeder Zeile einen Zeilentypindikator, der
die Angabe mehrerer Kopfzeilen innerhalb einer Datei ermöglicht, sowie zur
Kennzeichnung von Langtexten und Hierarchieinformation dient (Nähere
Informationen entnehmen Sie bitte der Online-Dokumentation (F1-Hilfe) in der
Pflege der Uploadmethoden.).
Über die Verwendung
von Zeilentypindikatoren kann nun in der Definition der Uploadmethode jeweils
entschieden werden.
Für den Upload von
Meldedaten standen bereits auf früheren Releaseständen verschiedene Updatemodi
zur Verfügung, mit denen die Behandlung bereits vorhandener Datensätze
spezifiziert werden konnte. Für die übrigen Uploads konnte keine explizite
Wahl getroffen werden.
Nunmehr stehen (für
Nicht-Meldedaten) generell vier verschiedene Updatemodi zur Auswahl:
Vorhandene Einstellungen: Alle löschen, hochgeladene löschen, überschreiben,
nicht verändern. Auf welche konkreten Einstellungen sich diese Abstufung
bezieht, ist vom jeweiligen Kontext abhängig. Beim Upload von Stammdaten
beispielsweise ist immer das Objekt selbst gemeint (z.B.
Konsolidierungseinheit). Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der
Online-Dokumentation (F1-Hilfe) in der Methodenpflege. (Tipp: Die
Aggregationsstufe, auf der 'gelöscht' oder 'nicht verändert' wird, entspricht
im Protokoll (siehe unten) der detailliertesten Hierarchiestufe in der
'Statistik modifizierter Objekte'.)
Der Feldkatalog
'Dialogfenster' zur Online-Eingabe ist nunmehr für alle Uploads verfügbar
(bisher nur Meldedaten).
Der Feldname 'Freies
Feld' steht nunmehr allen Upoads zur Verfügung. Er kann allen Feldkatalogen
beliebig oft zugeordnet werden. Die jeweilige Spalte in der Datei wird bei
Ausführung des flexiblen Uploads nicht interpretiert. Auf diese Weise können
auch Dateien verarbeitet werden, die zusätzliche, der Konsolidierung
unbekannte Informationen enthalten. (Tipp: Der Inhalt des freien Feldes ist im
Benutzerexit verfügbar.)
- Absprung in die Methodenpflege
Über die Drucktaste
'Uploadmethoden' gelangen Sie in die Pflege der Uploadmethoden. Ist bereits
eine Methode eingetragen, so wird in deren Definition verzweigt, andernfalls
werden alle verfügbaren Methoden zur Pflege angeboten. Änderungen, die Sie
dort an der Methodendefinition vornehmen, sind nach Rücksprung auf das
Anforderungsbild sofort wirksam.
Über die Drucktaste
'Datei' laden Sie die aktuell eingetragene Datei zur Anzeige in einen
Texteditor. Auf Wunsch können Sie die Datei dort auch verändern und sichern.
(Tipp: Nutzen Sie diese Funktion, um beim simultanen Arbeiten mit mehreren
Dateien Verwechslungen zu vermeiden.)
Die Angabe des
Dateiformats ist nicht mehr zwingend. Eine fehlende Angabe ist gleichbedeutend
mit Textformat ('ASC').
- Detaillierungsgrad des Protokolls
Bisher wurde
zwischen einem ausführlichen Protokoll und bloß statistischen Informationen
unterschieden. Im Zuge der Erweiterung und Vereinheitlichung der
Uploadprotkolle (siehe unten) besteht nun zusätzlich die Option, nur
Datensätze mit Fehlern oder Warnungen zur Anzeige zu bringen.
Die Protokollausgabe
des flexiblen Upload wurde dem Standard der übrigen Konsolidierungsfunktionen
angeglichen. Davon profitiert insbesondere der Upload von Meldedaten.
Gegenüber dem früheren Protokoll ergeben sich insbesondere folgende
Vorteile:
- Erhöhung der Übersichtlichkeit durch Nutzung
von Drilldowns
- Direkte Navigation zu fehlerhaften Zeilen aus
der Übersicht der Meldungen im Protkollkopf
- Präzise Hinweise auf Fehlerursachen durch
ausführliche Meldungen mit Langtexten
Das Protkoll
gliedert sich in drei Teilprotokolle:
- Import, Verprobung und Verbuchung
Das ausführliche
Protokoll über die verarbeiteten Datensätze gliedert sich weiter in eine
technische Prüfung der eingelesenen Sätze, eine semantische Prüfung der
interpretierten Sätze und eine Prüfung der Verbuchbarkeit. Fehlerursachen
lassen sich so sehr genau analysieren.
- Statistik aufgetretener Meldungen
Die
Meldungsstatistik gibt Auskunft über die Zahl der Sätze mit Informationen,
Warnungen und Fehlern. Jeder Datensatz geht dabei nur einfach (mit der
schwerwiegendsten Meldung) in die Statistik ein. Die fehlerfreien Sätze eines
Teilprotokolls sind jeweils die Ausgangsmenge für das nachfolgende
Teilprotokoll.
- Statistik modifizierter Objekte
Beim Upload von
Stammdaten gibt die Statistik Auskunft darüber, wieviele Objekte durch den
Upload gelöscht, hinzugefügt, verändert oder nicht verändert wurden. Jedes
Objekt (z.B. Konsolidierungseinheit) zählt hier nur einmal, unabhängig von der
Zahl der zugehörigen Datensätze. Tipp: Achten Sie anhand dieser Statistik
darauf, daß nicht versehentlich Stammsätze gelöscht oder verändert
werden.
Beim Upload von
Bewegungsdaten schlüsselt die Statistik die Anzahl der fehlerfreien Datensätze
auf. (Sie erscheinen im Protkoll unter 'hinzugefügt', unabhängig davon, ob
bereits Sätze vorhanden waren.) Tipp: Nutzen Sie diese Statistik beim Upload
der Meldedaten, um durch geeignete Positionierung des Cursors in die
entsprechende Anlistung der Summensätze zu verzweigen.