Voraussetzungen
Sie haben eine Vereinbarung mit einem neuen Rack-Jobber getroffen und wollen Stammdaten für die Rack-Jobber-Bearbeitung im R/3-System anlegen.
Vorgehensweise

Die Verkaufsdaten der Artikel müssen auf jeden Fall vor dem nächsten Schritt angelegt werden, da es sonst zu Problemen bei der Rack-Jobber-Findung in den operativen Prozessen kommen kann.
Geben Sie dazu in das Feld RackJobber die Lieferantennummer ein, die Sie für den Rack-Jobber angelegt haben.
Wählen Sie das Feld Bst.-Fhrg., um die Bestandsführung zu aktivieren.
Wählen Sie Zuord.ErlKto, um ein Erlöskonto der Finanzbuchhaltung zuzuordnen, auf das die Rack-Jobber-Erlöse gebucht werden. Wählen Sie dazu aus der Liste der Tabellen einen Eintrag, der die Lieferantennummer enthält. Ordnen Sie in der folgenden Liste dem Lieferanten (Kreditor) das entsprechende Sachkonto zu. Nehmen Sie die folgenden Einträge vor:
Feldname |
Beschreibung |
Einträge |
Apl |
Applikation |
V |
K.Art. |
Konditionsart |
KOFR |
KtPl |
Kontenplan |
in der jeweiligen Filiale verwendeter Kontenplan |
KtoSl |
Kontoschlüssel |
ERL |
Hier können Sie auch die Kontenfindung für ein Konto definieren, auf dem die Rack-Jobber-Gebühren kontiert werden. Verwenden Sie dazu den Kontenschlüssel, der im Kalkulationsschema für die Position hinterlegt ist, in der die Gebühr berechnet wird. Die direkte Kontierung der Gebühren bei der Verbuchung jedes einzelnen Vorgangs wirkt sich allerdings negativ auf die Performance aus. Daher ist es vorteilhafter, die Gebühren am Ende des Abrechnungszeitraums mit dem Rack-Jobber manuell zu kontieren.
Sichern Sie die Daten und kehren Sie zur Sortimentsbausteinpflege zurück.

Bei Rack-Jobber-Artikeln können Sie die Verkaufspreise nicht auf Basis der Einkaufspreise kalkulieren.