Physische Struktur der Daten im CO-PA 
Im folgenden werden die physische Struktur der Daten "im kleinen" (physische Einfügereihenfolge) und die typischen Zugriffe auf den Datenbestand beschrieben.
Im Abschnitt
Physische Verteilung der Daten im CO-PA wird ein Vorschlag zu einer effektiveren Verteilung der Daten "im großen" (tablespaces, Festplatten, Striping usw.) gemacht.Belege
Ist-Einzelbelege werden in der Tabelle CE1xxxx (xxxx=Ergebnisbereich) abgelegt. In diese Tabelle wird laufend (geordnet nach dem Zeitstempel des Einfügezeitpunktes) eingefügt (INSERT).
Lesezugriffe im Rahmen von Recherche, Kostenstellenumlage usw. erfolgen nach diesem Zeitstempel. Die physische Einfügereihenfolge entspricht also dem typischen Lesezugriff.
Plan-Belege werden auf ähnliche Weise in der Tabelle CE2xxxx abgelegt und die Zugriffe erfolgen analog. Diese Tabelle wird im weiteren nicht mehr gesondert betrachtet.
Objektebene
Eine erste Verdichtung der Daten wird in der Objektebene CE3xxxx abgelegt. Die Objektebene enthält als Schlüsselfelder die Ergebnisobjektnummer und die Periode (sowie weitere technische Felder: Planversion, Vorgangsart, Plan-/Ist-Kennzeichen, usw.). Der Datenteil besteht aus den Wertfeldern.
Typischerweise werden die Daten der Objektebene nach der Periode sortiert angelegt (INSERT) und während der Periode fortgeschrieben (UPDATE), d.h. die physische Einfügereihenfolge richtet sich nach der zufälligen Abfolge von Geschäftsvorfällen und ist im allgemeinen lediglich nach der Periode (bzw. dem Periodenblock PERBL) annähernd sortiert.
Die typischen Abfragen suchen in der Objektebene mit (etwa 100) festen Objektnummern (WHERE PAOBJNR IN <Liste> ...) und einer Zeitbedingung (... AND PERBL IN ...). Die physische Einfügereihenfolge entspricht also nicht dem typischen Lesezugriff. Der Zugriff auf die Objektebene erfolgt stets über den primären Index CE3xxxx__0.
Objekttabelle
In der Objekttabelle CE4xxxx steht den bebuchten Kombinationen von Merkmalswerten (im Datenteil) jeweils eine eindeutige Ergebnisobjektnummer (der Primärschlüssel) gegenüber.
Die Sätze werden (wegen der gepufferten Objektnummernvergabe über die Applikationsserver allerdings nur annähernd) in der Reihenfolge der Ergebnisobjektnummer eingefügt (INSERT) und praktisch niemals verändert.
Die Selektionen auf die Objekttabelle zerfallen in zwei grundsätzlich verschiedene Klassen:
Es werden alle Ergebnisobjektnummern bestimmt, deren Merkmalskombination einer (z.B. im Recherchebericht) vorgegebenen Bedingung genügt. Ist ein geeigneter Index vorhanden, erfolgt der Zugriff auf die CE4xxxx über diesen Index. In diesem Falle entspricht der Zugriff nicht der physischen Einfügereihenfolge. Liegt kein geeigneter Index vor, so wird über den Primärindex selektiert. Wie die Performance für diese Klasse von Zugriffen verbessert werden kann, lesen Sie unter
Hier wird die Ergebnisobjektnummer bestimmt, wobei die Werte aller Merkmale bekannt sind. Wie die Performance für diesen speziellen Zugriff verbessert werden kann, lesen Sie unter