Automatische Wareneingangsabrechnung 

Einsatzmöglichkeiten

Wareneingänge können direkt ohne den Erhalt einer Rechnung abgerechnet werden. Das System kann die entsprechende Rechnung selbst erzeugen und buchen. Eine Rechnung des Lieferanten ist damit überflüssig.

Die erstellten Abrechnungsbelege können automatisch an den Lieferanten gesendet werden.

Weitere Informationen finden Sie unter Nachrichten in der Logistik-Rechnungsprüfung.

Die Automatische Wareneingangsabrechnung (ERS = Evaluated Receipt Settlement) eignet sich besonders für das periodische Erstellen von Abrechnungsbelegen.

Das ERS hat folgende Vorteile:

Das System kann im Testmodus berechenbare Wareneingänge und nicht berechenbare Wareneingänge in einer Liste ausgeben. Das System führt keine Buchungen durch, sondern listet nur die ausgewählten Rechnungen auf.

Voraussetzungen

Der Lieferant muß im Lieferantenstammsatz als ERS-fähig markiert sein.

Ist ein Lieferant als ERS-fähig markiert, wird beim Anlegen einer Bestellung bei diesem Lieferanten in jeder Position das ERS-Kennzeichen vorgeschlagen. Um dieses bei bestimmten Lieferanten zu verhindern, können Sie den Infosatz für das Material und den Lieferanten als nicht ERS-relevant markieren.

Im Einkauf kann das vorgeschlagene ERS-Kennzeichen in einer Bestellposition gelöscht werden.

Ablauf

Die Automatische Wareneingangsabrechnung läuft wie folgt ab:

  1. Auswahl berechenbarer Vorgänge
    1. Sie legen fest, welche Vorgänge bearbeitet werden und nach welcher Abgrenzung Belege erstellt werden sollen.
    2. Rechnungsbelege zu den offenen Wareneingängen werden gebucht.
    3. Es wird ein Protokoll über abgerechnete und nicht abgerechnete Rechnungen erstellt.
  2. Protokoll bearbeiten

Sie können die Automatische Wareneingangsabrechnung auch im Hintergrund ablaufen lassen. Dazu dient das Programm RMMR1MRS. Informieren Sie Ihre Systemverwaltung, welche Varianten zu diesem Programm angelegt werden sollen und welche Jobs definiert werden müssen.