Vom Druckdokument zum Ausdruck 

Im R/3-Spool-System läuft – im Gegensatz zu den meisten anderen Spool-Systemen – der Druckprozeß in zwei Schritten ab:

  1. Im ersten Schritt wird das Druckdokument, ein sog. Spool-Auftrag erzeugt. Der Spool-Auftrag enthält geräteunabhängige Druckdaten.
  2. Erst wenn das Druckdokument auf einem bestimmten Gerät ausgegeben werden soll, wird ein Ausgabeauftrag erstellt. Dabei werden die geräteunabhängigen Druckdaten aus dem Spool-Auftrag in die Druckersprache umgewandelt, welche das gewählte Ausgabegerät versteht (z.B. POSTSCRIPT, PCL-5)

In der untenstehenden Abbildung sehen Sie, wie die Druckdaten zum Ausgabegerät gelangen.

Situation a: Spool- und Ausgabeauftrag werden gleichzeitig erstellt (Sofortdruck).

Situation b: Zum Spool-Auftrag wird direkt ein Ausgabeauftrag erstellt, der auf einem Gerät ausgegeben wird. Zu einem späteren Zeitpunkt erstellt der Benutzer zwei weitere Ausgabeaufträge zum gleichen Spool-Auftrag, die auf zwei verschiedenen Geräten ausgegeben werden.

Situation c: Es wird nur ein Spool-Auftrag erstellt, ein Ausdruck ist nicht erwünscht.

Sie können also einen Spool-Auftrag zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal ausdrucken, ohne daß die Druckdaten neu erzeugt werden müssen.

Spool- und Ausgabeaufträge verwalten Sie mit der Ausgabesteuerung (Transaktion SP01).

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