Zahlungsabgleich FI-Haushaltsmanagement 

Einsatzmöglichkeiten

Dieser Prozeß ermöglicht Ihnen, die Veränderungen Ihrer Bank- und Bankverrechnungskonten (Belege, in denen Finanzpositionen mit den Finanzvorgängen 90 oder 80 (Bank) bebucht wurden) mit den im Haushaltsmanagement fortgeschriebenen Zahlungen zu vergleichen. Umbuchungen innerhalb dieser Konten werden hierbei nicht berücksichtigt. Die Grafik veranschaulicht dieses Prinzip:

Beim Zahlungsabgleich prüft das System, ob alle Zahlungsbelege der Finanzbuchhaltung (FI) mit dem entsprechenden Betrag und Buchungsdatum im Haushaltsmanagement (HHM) fortgeschrieben wurden.

Ein Vergleich dieser Daten ist nur dann notwendig, wenn Sie auf Zahlungsbasis arbeiten und eine genaue Übereinstimmung zwischen der Finanzbuchhaltung und dem Haushaltsmanagement sicherstellen wollen.

Um den Zahlungsabgleich durchzuführen, stehen Ihnen mehrere Reports zur Verfügung, die die Daten auf Summensatz- und Einzelpostenebene vergleichen.

Voraussetzungen

Hierzu stehen Ihnen die Reports zur Zahlungsübernahme RFFMS200 (Zahlungsübernahme mit Rechnungsbezug) und RFFMS201 (Zahlungsübernahme ohne Rechnungsbezug) zur Verfügung. Falls auch der Periodenabschluß im Customizing aktiviert wurde, wird beim Starten des Reports RFFMS200 automatisch auch das Selektionsbild des Reports RFFMS201 eingeblendet.

Weitere Informationen zu diesen Reports finden Sie in der Reportdokumentation und unter Zahlungsübernahme.

Außerdem müssen Sie beachten, daß die Daten der Finanzbuchhaltung und des Haushaltsmanagements nur dann übereinstimmen können, wenn noch weitere Bedingungen hinsichtlich der Systemeinstellungen und der Benutzeraktivitäten erfüllt sind. Andernfalls treten Abweichungen auf, die die Reports entsprechend ausweisen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Voraussetzungen Zahlungsabgleich.

Ablauf

Im folgenden wird der Ablauf des Zahlungsabgleich beschrieben, wenn Sie ihn zum ersten Mal durchführen. Danach können Sie entscheiden, welche Reports sie regelmäßig zur Abstimmung der Daten verwenden wollen.

  1. Bevor Sie einen Zahlungsabgleich durchführen, müssen Sie sowohl für die Finanzbuchhaltung als auch für das Haushaltsmanagement sicherstellen, daß die Summen und Einzelposten übereinstimmen. Führen Sie hierzu die Reports SAPF070 (FI) und RFFMRC04 (HHM) aus.
  2. Der Report SAPF070 prüft, ob die FI-Einzelposten mit den FI-Summenposten übereinstimmen (Vergleich der Tabellen BSEG und GLT0).

    Der Report RFFMRC04 prüft, ob die HHM-Summenposten mit den HHM-Einzelposten übereinstimmen (Vergleich der Tabellen FMIT mit der Tabelle FMIFIIT).

  3. Wenn das der Fall ist und obige Voraussetzungen erfüllt sind, führen Sie den Report RFFMRC06 aus, der die Daten auf Summensatzebene vergleicht.
  4. Wenn für die Summen keine Fehler angezeigt werden, können Sie davon ausgehen, daß die Daten übereinstimmen. Ein weiterer Abgleich auf Einzelpostenebene ist nicht erforderlich.

  5. Falls Fehler auftreten, führen Sie mit dem Report RFFMRC07 den Abgleich auf Einzelpostenebene durch. Dieser Report geht von den Daten der Finanzbuchhaltung aus (Tabelle BSEG) und vergleicht diese Daten mit den Daten des Haushaltsmanagements. Das Ergebnis des Abgleichs wird in eine Arbeitsliste geschrieben, die Sie sich mit dem Report RFFMSD07 anzeigen lassen können.
  6. Falls Sie nach dem Reportlauf nicht alle Fehler finden und analysieren können, müssen Sie den Report RFFMRC08 ausführen, der die Daten des Haushaltsmanagements den Daten der Finanzbuchhaltung gegenüberstellt. Da der Report von den Daten des Haushaltsmanagements ausgeht (Tabelle FMFIIT), können Fehler erkannt werden, die durch den RFFMRC07 nicht aufgedeckt werden. Das Ergebnis des Abgleichs wird in eine Arbeitsliste geschrieben, die Sie sich mit dem Report RFFMSD07 anzeigen lassen können.
  7. Um die ausgewiesenen Fehler zu untersuchen, können Sie mit dem Report RFFMS007 die Analyse der HHM-Belege in der FI-Beleganzeige (Transktion FB03) aktivieren. Sie können sich dort pro Beleg anzeigen lassen, welche Finanzpositionen und welche Finanzvorgänge bei der Buchung angesprochen wurden, und aus welchen Zuordnungen die HHM-Kontierungen abgeleitet wurden

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