Die Dialogbearbeitung von An- und Auslieferungen wurde im Rahmen der Enjoy-Initiative der SAP komplett überarbeitet.
Die neuen Bearbeitungstransaktionen haben die folgenden neuen Transaktionscodes erhalten:
Die genannten Transaktionen sind auch über das Navigationsmenü SAP Easy Access zugänglich und verfügen über den gleichen Funktionsumfang wie die bisherigen Transaktionen zur Lieferungsbearbeitung.
Die neuen Transaktionen erfordern keine Umsetzungen oder sonstigen Änderungen des Datenbestands.
Die bisherigen Transaktionen zur Dialogbearbeitung von An- und Auslieferungen (Transaktionen VL01, VL02 und VL03 bzw. VL31, VL32 und VL33) werden im Release 4.6 noch voll funktionsfähig ausgeliefert, um Ihnen die Umstellung auf die neuen Dialogtransaktionen zu erleichtern. Die alten Transaktionen sind allerdings nicht über das SAP-Menü verfügbar, sondern können nur über Ihre Transaktionscodes aufgerufen werden.
In künftigen Releases werden die Transaktionen VL01 bis VL03 und VL31 bis VL33 nicht mehr unterstützt. Sie sollten also Ihre Prozesse vor dem Upgrade auf ein Release größer als 4.6 auf die neuen Transaktionen umgestellt haben. Dies betrifft auch die Aufrufe der Transaktionen im Rahmen von eigenen Batch-Inputs oder eigenen Reports.
Im neuen Lieferungsdialog werden zur Navigation auf die verschiedenen Detailbilder neue interne Funktionscodes verwendet. Davon ist auch das Customizing des Unvollständigkeitsprotokolls der Lieferung betroffen, wo Funktionscodes zur Navigation auf die im Unvollständigkeitsschema hinterlegten Datenfelder benötigt werden.
Grundsätzlich ist die Bearbeitung des Unvollständigkeitsprotokolls sowohl im alten als auch im neuen Lieferungsdialog möglich. Im Customizing des Unvollständigkeitsprotokolls können allerdings die Funktionscodes nur für einen der beiden Dialoge gepflegt werden.
Um Ihnen die Umstellung auf den neuen Dialog zu erleichtern, wurden die von SAP ausgelieferten Standard-Fehlerschemata für die Unvollständigkeitsgruppen G (Lieferung - Kopf) und H (Lieferung - Position) bereits auf die neuen Funktionscodes umgestellt.
Wie im vorigen Abschnitt beschrieben, ist durch die Umstellung auf neue interne Funktionscodes gegebenenfalls eine Anpassung der Unvollständigkeitssteuerung notwendig.
Siehe:
Unvollständigkeitsschemata definieren
Weitere Customizing-Aktivitäten sind nicht erforderlich.