Beispiel 3: Umgliederung von Umsatzerlösen 
Einsatzmöglichkeit
Wenn Umsatzerlöse aus Verkäufen an Partnereinheiten resultieren, müssen diese aus Konzernsicht in andere aktivierte Eigenleistungen umgegliedert werden (bei Anwendung des Gesamtkostenverfahrens).

Beachten Sie, daß eine Eliminierung von Zwischenergebnissen dabei nicht erfolgt. Insofern stellt die Umgliederung in diesem Zusammenhang eine vereinfachte Form der Zwischenergebniseliminierung im Anlagevermögen dar.
Die Umgliederungsbuchung erfolgt mit Kontierungsebene 20.
Tabelle: Beispieldaten
KonsEinheit |
Position |
Unterposition |
PartnEinheit |
Wert |
A |
10320200 |
125 (Zugänge) |
B |
100 |
B |
30100100 |
- |
A |
100- |
Voraussetzungen
Die Umgliederung führen Sie nach Umrechnung und Anpassung der Daten im Konsolidierungsmonitor durch.
Ablauf
Tabelle: Umrechnungsregel
Position/ Unterposition/ Partner |
Ausprägung |
Auslösende Position |
10320200 (Techn. Anlagen u. Maschinen) |
Auslösende Unterposition |
125 (Zugänge) |
Auslösender Partner |
Partnerset mit Partnereinheit B |
Von-Position |
30300000 (And. aktivierte Eigenleistungen) |
Nach-Position |
30100100 (Umsatzerlöse) |
Sie legen für die Umgliederungsregel fest, daß die Buchung bei der Partnereinheit erfolgen soll.

Beachten Sie, daß bei dieser Umgliederung die Anordnung der Von-Position und der Nach-Position umgekehrt zur betriebswirtschaftlichen Logik ist. Dies ist durch die unterschiedlichen Vorzeichen der auslösenden Position und der Von-Position erforderlich.
Das System bucht folgendes:
KonsEinheit |
Position |
Unterposition |
PartnEinheit |
Wert |
B |
30300000 |
- |
A |
100- |
B |
30100100 |
- |
A |
100 |
Ergebnis
Nach Durchführung der Umgliederung sind die Umsatzerlöse in andere aktivierte Eigenleistungen umgegliedert.