Aufwandsbezogene Fakturierung 

Verwendung

Die Preise für kundenindividuelle Leistungen sind nicht immer als Festpreise in einem Vertrag hinterlegt oder über die Standardpreisfindung zu ermitteln. Dieser Fall tritt ein, wenn beispielsweise für spezifische Leistungen keine Erfahrungswerte vorliegen und die Leistungen deshalb vor Vertragsabschluß noch nicht hinreichend kalkuliert werden können. Typische Beispiele hierfür sind:

Diese Aufträge werden aufwandsbezogen fakturiert. Dem Kunden werden z.B. einzelne Materialien, innerbetriebliche Leistungen und Kosten in der Faktura nachgewiesen. Grundlage für die Erstellung einer Faktura ist die Fakturaanforderung.

Einführungshinweise

Die aufwandsbezogene Fakturierung vor 4.5A ( statische Abwicklung) wurde durch eine erweiterte Funktion der aufwandsbezogenen Fakturierung ersetzt. Für den Umstieg von der alten auf die neue Fakturierung steht Ihnen ein Umsetzungsprogramm (Report RDPFLOW00) zur Verfügung.

Funktionsumfang

Preisfindung

Das System ermittelt die Preise für die spätere Fakturaanforderung auf Basis der Menge und des Materials mit Hilfe des Kalkulationsschemas. Die Fakturaanforderung können Sie in den zwei folgenden Sichten bearbeiten:

Weitere Informationen zur Preisfindung finden Sie unter Preisfindung.

Einsatz

Die neue aufwandsbezogene Fakturierung können Sie für folgende Objekte durchführen:

Sie verwenden die aufwandsbezogene Fakturierung folglich in den Komponenten Kundenservice (CS), Vertrieb (SD) und Projektsystem (PS) zur Bearbeitung von Kunden- und Serviceaufträgen.

Weitere Informationen über die aufwandsbezogene Fakturierung in den Komponenten finden Sie unter:

Prozeß der Fakturierung (CS)

Prozeß der Fakturierung (PS)