Alle interaktiven Funktionen zur Anpassung von Query-Listen (Anzeige als Tabelle, Dateiablage, ABC-Analyse usw.) arbeiten nach dem gleichen Prinzip: Die Daten einer Teilliste werden zusammen mit einer Beschreibung dieser Daten über eine Schnittstelle an ein weiteres Programm (Funktionsbaustein) übergeben. Die Zahl der Funktionen, die auf diesem Wege an die Query-Listen angeschlossen werden können, ist nicht beschränkt. Die Funktion Erweiterte Ablage dient als Container für diese Funktionen.
Die Funktion Erweiterte Ablage faßt beliebig viele interaktive Funktionen für interaktionsfähige Teillisten zusammen. Jede dieser Funktionen muß über einen Funktionsbaustein mit fest definierter Schnittstelle realisiert werden. Wieviele und welche Funktionen zur Verfügung gestellt werden, kann über die Pflegekomponente für die erweiterte Ablage festgelegt werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
Pflege der Erweiterten Ablage.Folgende Funktionen werden für die erweiterte Ablage ausgeliefert:
Über die
Pflege der Erweiterten Ablage ist es möglich, beliebige neue und eigene Funktionen in die erweiterte Ablage einzutragen.Wenn die erweiterte Ablage mindestens eine Funktion enthält, so steht nach der Ausführung der Query für jede einzeilige Teilliste die Funktion Liste ® Erweiterte Ablage (bzw. eine entsprechende Drucktaste) zur Verfügung. Enthält die erweiterte Ablage genau eine Funktion, so wird diese Funktion beim Aufruf der Funktion Erweiterte Ablage direkt ausgeführt. Enthält die erweiterte Ablage mehr als eine Funktion, so erscheint beim Aufruf der Funktion Erweiterte Ablage zunächst ein Dialogfenster, in dem alle zur Verfügung stehenden Funktionen mit einem Namen und einem Langtext aufgeführt sind. Aus dieser Liste kann eine Funktion ausgewählt und ausgeführt werden.

Die von SAP ausgelieferten Funktionen für die erweiterte Ablage liegen zwar eingetragen, aber nicht aktiviert vor. Aktivieren Sie diese Funktionen in der Pflege der Erweiterten Ablage, bevor Sie sie nutzen.
Jede Funktion wird über einen Namen und einen Langtext charakterisiert. Beim Aufruf der Funktion wird der angegebene Funktionsbaustein gerufen.

Bei der Ausführung der Query im Hintergrund ist ein Aufruf dieser Funktionen über den Mechanismus der direkten Weitergabe nicht möglich.