Zwischenergebniseliminierung im Umlaufvermögen 

Einsatzmöglichkeiten

Diese Komponente ermöglicht die automatische Eliminierung eliminierungspflichtiger Zwischenergebnisse, die aufgrund gesetzlicher Vorschriften oder aus Management-Sicht erforderlich ist, da der Konzern als einheitliches Unternehmen anzusehen ist.

Voraussetzungen für den Einsatz sind:

Einführungshinweise

Sie wählen diese Komponente, wenn Sie die Zwischenergebniseliminierung im Umlaufvermögen mit automatischen Buchungen durchführen möchten.

Funktionsumfang

Die Zwischenergebniseliminierung im Umlaufvermögen basiert auf den Informationen der bestandsführenden Konsolidierungseinheit und der liefernden Konsolidierungseinheit. Diese stellen die der Zwischenergebniseliminierung zugrunde liegenden Lieferbeziehungen auf Produktgruppenebene dar. Die Produktgruppe wird in diesem Zusammenhang u.a. für einen Abgleich der Bestands- und Lieferdaten verwendet.

Als Berechnungsbasis des Zwischenergebnisses dienen der Buchwert des Vermögensgegenstandes und die Konzernherstellkosten, die anhand der Zusatzmeldedaten ermittelt werden bzw. direkt auf der Summendatenbank vorliegen können (letzteres gilt nur für die Bestandsdaten).

Das Zwischenergebnis errechnet sich aus der Differenz zwischen dem Buchwert des Vermögensgegenstandes und den Konzernherstellkosten. Hierbei wird im Fall eines Zwischengewinns (positive Differenz) eine Korrektur auf den niedrigeren, aus Konzernsicht anzusetzenden Wert durchgeführt. Bei einem Zwischenverlust (negative Differenz) wird dergestalt eliminiert, daß eine Korrektur auf die höheren anzusetzenden Konzernherstellkosten durchgeführt wird. Auf die Eliminierung eines Zwischenverlustes kann nach deutschem Recht verzichtet werden, wenn ein Verkauf des Vermögensgegenstandes zu Marktpreisen erfolgte, die unter den Konzernherstellkosten liegen, oder wenn die Ermittlung des "richtigen" Wertansatzes einen unverhältnismäßig hohen Aufwand erfordern würde.

Die automatischen Buchungen korrigieren den Vermögensgegenstand in Höhe des Zwischenergebnisses mit entsprechender Gegenbuchung in der GuV. Dies bezieht sich nicht nur auf den Bilanzgewinn respektive Jahresüberschuß, sondern auch auf die durch diese Änderung entstandenen latenten Steuern.

Einschränkungen

Es existiert bislang keine Integration zur Komponente CO-PC (Produktkosten-Controlling), die Informationen für die Zwischenergebniseliminierung im Umlaufvermögen pro Material bereitstellen kann.

Eine Lieferkette über mehrere Paarbeziehungen wird zur Zeit nicht behandelt. Es werden ausschließlich paarweise Lieferbeziehungen abgebildet.