Devisenbarrieroption 

Verwendung

Devisenbarrieroptinen unterscheiden sich von gewöhnlichen OTC-Optionen durch eine definierte Ober- und Untergrenze (Instrike oder Outstrike). Über- oder unterschreitet der Markt diese Grenzen, wird die Option - je nach Optionsart - entweder wirksam oder verfällt. Diese Barriere geben Sie zusammen mit den Finanzgeschäftsdaten ein.

Durch die Knock-In- bzw. Knock-Out-Vorgänge aktivieren Sie die Optionen zur Ausübung bzw. zum Verfall:

Mit der Funktion Verfall/Barriercheck in der Sammelbearbeitung können Sie die In- und Outstrikes von Devisenbarrieroptionen prüfen. Das System vergleicht die Geschäftsdaten mit den relevanten Kursen und schlägt Ihnen anschließend eine Transaktion (Knock-In, Knock-Out oder Verfall) zur weiteren Abwicklung des Geschäfts vor.

Für die Ermittlung marktgerechter Optionspreise können Sie den Optionspreisrechner verwenden. Der Optionspreisrechner berücksichtigt die vereinbarten Barrieren ebenso wie Rebates, die gegebenenfalls bei Verfall der Option gezahlt werden.

Rebates können in der Struktur des Geschäftes nicht erfaßt werden.

Funktionsumfang

Im Treasurymanagement können Sie die am Markt gehandelten Grundtypen abbilden. Die Grundtypen sowohl für Calls (Kaufoptionen) als auch für Puts (Verkaufsoptionen) sind:

Außerdem können Sie Double-Barrieroptionen erfassen, deren Aktivieren und Verfallen vom Über- bzw. Unterschreiten zweier Barrieren abhängig ist. Eine Double-Barrieroption Knock-In wird beispielsweise dann wirksam, d.h. knock-in-fähig, wenn entweder die festgelegte Obergrenze vom Markt überschritten oder aber die festgelegte Untergrenze vom Markt unterschritten wird.