Materialverfügbarkeitsprüfung 

Verwendung

Mit dieser Funktion können Sie prüfen, ob Materialkomponenten im Netzplan zum Bedarfstermin zur Verfügung stehen. Ist eine Bedarfsdeckung zum gewünschten Termin nicht möglich, ermittelt das System die Termine, zu denen die Bedarfe gedeckt werden können.

Voraussetzungen

Da für eigengefertigte Materialien Bestellungen bzw. Bestellanforderungen irrelevant sind, können Sie eigengefertigte Materialien einer Prüfgruppe zuordnen, deren Prüfungsumfang diese Dispositionselemente nicht umfaßt.

Wenn für ein Material keine Prüfgruppe gepflegt ist, berücksichtigt das System dieses Material in der Verfügbarkeitsprüfung nicht. In diesem Fall erhalten Sie einen entsprechenden Eintrag im Protokoll der Materialverfügbarkeitsprüfung.

Funktionsumfang

Das System prüft nur Materialkomponenten mit dem Positionstyp L ("Lagermaterial"), die nicht direktbeschafft werden.

Dabei prüft das System u.a. folgende Positionen nicht:

Die Verfügbarkeit wird nach der ATP-Methode (Available-To-Promise) berechnet. Bei der Berechnung prüft das System:

Die Verfügbarkeitsprüfung kann für ein Werk oder für einen Lagerort erfolgen. Wo geprüft wird, hängt von folgenden Faktoren ab:

Wenn die Verfügbarkeit auf Lagerortebene geprüft wird, prüft das System bei gegebener Materialverfügbarkeit immer zusätzlich auf Werksebene, da andere (lagerortübergreifende) Bedarfe auf Werksebene ebenfalls auf den Lagerortbestand zugreifen könnten.

Wenn bei der Verfügbarkeitsprüfung ein Materialbedarf mit Bezug zu einer Kundenauftragsposition oder einem PSP-Element vorliegt, prüft das System immer im Einzelbestandssegment des Kundenauftragsbestands bzw. Projektbestands.

Aktivitäten

Sie können die Verfügbarkeitsprüfung entweder vom System automatisch anstoßen lassen oder manuell ausführen:

Weitere Informationen über die Materialverfügbarkeitsprüfung finden Sie in der Komponente Bedarfsplanung (PP-MRP).