
Der Beitragsnachweis wurde auf den ABAP List Viewer umgestellt, was dem Benutzer u.a. erlaubt, das Listbild individuell zu verändern. Die eigentliche Funktionalität (Auswertung der Abrechnungsergebnisse nach spezieller Selektion, Berechnung der Differenzen zu vorherigen Ergebnissen in denselben Monaten) wurde in einen Funktionsbaustein ausgelagert (HR_BEITRAGSNACHWEIS). Dieser Funktionsbaustein wird auch zur Erstellung des Avis für die monatlichen Umlagen und für die Bildung des Summensatzes innerhalb der Meldesätze aufgerufen.
Die Überweisung der Umlage an die Zusatzversorgungskasse per Datenträger an die Bank konnte bisher nur indirekt vorgenommen werden. Andere SV-Beiträge, etwa für die Krankenkassen, werden schon seit langem direkt vom HR aus überwiesen. Dazu ist ein Vorprogramm nötig (für die Krankenkassen RPCDTSD0), daß die Beträge zusammen mit Empfä nger und Bankverbindung an eine Schnittstelle übergibt. Die dort abgelegten Daten werden dann mit dem Report RFFOD__U für einen Ü berweisungsdatenträger aufbereitet. Für die ZVK wurde der neue Report RPCZVDTAD0 angelegt. Er kann auf dem Startbild der Transaktion PU11 per Druckknopf aufgerufen werden. Dieses Programm erstellt zuerst ein Avis über die zu überweisenden Beträge, das dann wahlweise ausgedruckt (Formular für das Avis der VBL ist als Muster vorhanden) oder mit einem Vorprogramm für den RFFOD__U aufbereitet werden kann. Zusätzlich wird ein direkter Absprung in den RFFOD__U angeboten.
Seit langem wurde von den Kunden gefordert, Meldeläufe gezielt löschen zu können. Diese Funktionalität wurde bisher nur vorab zur Verfügung gestellt. Sie wird in 4.5B (als vorgezogene Entwicklung) zum ersten Mal im Standard angeboten. Um den Gebrauch etwas einzuschränken, ist sie nur über das Menü und nicht über eine Drucktaste anwählbar.
Das Anzeigen und Exportieren des Datenträgers (TemSe-Datei) für die ZVK war bislang zusammen mit derselben Funktionalität für andere Datenträger zwei Reports (RPUTSVD0 und RPUTSVDD) zusammengefaßt. Dies wurde ausgelagert in einen neuen Report RPUZVTD0, der einen direkten Absprung in den Druck von Versandpapieren (s.u.) bereithält. Außerdem hat der Benutzer jetzt die Wahl zwischen einem Download auf den lokalen Rechner oder einen Server. Über das Menü kann der Druck
Der Druck von Versandpapieren (Lieferschein und Etikett) zum Datenträger ist im neuen Report RPHZV_VERSAND enthalten. Absender, Empfänger und die Daten zu den Meldungen können erst überprüft und ggf. überarbeitet werden, bevor sie an SAPScript-Formulare weitergeleitet werden, die dann ausgedruckt werden können (Muster werden mit ausgeliefert). Im Anschluß an den Export des Datenträgers wird man automatisch zum Druck der Versandpapiere geleitet, über das Menü kann die Funktion aber auch direkt aufrufen. Wichtig: Über die Auswahl der ZV-Kasse werden die meisten Felder automatisch gefüllt, vorausgesetzt die Tabellen T5D1H und T536A sind richtig gepflegt (siehe auch den Punkt Customizing weiter unten).
Um die Selektionen des letzten Programmaufrufs wieder zur Verfügung zu haben, braucht man keine Variante mehr anlegen dies geschieht jetzt automatisch. So können auch zwischen den Selektionsbildern verschiedener Reports Daten weitergereicht werden und eine Mehrfacheingabe kann vermieden werden.
Damit die Überweisung funktioniert, müssen in der Tabelle T5D1H, die die Bankdaten und Adressen der SV-Kassen enthält, auch die Zusatzversorgungskassen gepflegt werden. Als SV-Sparte muß "O" angegeben werden. Für den Druck der Versandpapiere und für einen korrekten Vorlaufsatz auf dem Datenträger muß die Tabelle T536A mit den Adressdaten des Kunden gepflegt werden. Die Schlüssel beider Tabellen müssen in der T5D5Z in den Feldern "Überweisungsschlüssel" bzw. "Adresse des Absenders" hinterlegt werden. Sehen Sie zur näheren Information bitte die F1-Dokumentation der Felder.