Zinsswap 

Definition

Zinsswaps sind Tauschgeschäfte mit i.d.R. überjähriger Laufzeit auf der Basis unterschiedlicher Zinsen in derselben Währung. Im System können die marktgängigen Varianten abgebildet werden, also der Tausch fixer gegen variable Zinsen oder variabler Zinsen gegeneinander auf unterschiedlicher Zinsbasis.

Struktur

Die Konditionen für Plain Vanilla Swaps sind Währung, Laufzeit, beide Zinssätze und Roll-over-Daten. Weitere Ausstattungsmerkmale, z.B. die Zinsmethode, können Sie ebenfalls individuell mit dem jeweiligen Geschäft eingeben.

Die beiden Finanzströme eines Zinsswap können Sie sich einzeln oder zusammen anzeigen lassen. Sie geben Ihnen eine Übersicht über die ein- und ausgehenden Zahlungen. Bei Swaps mit variabler Verzinsung werden über die Laufzeit manuell oder automatisch periodische Zinsanpassungen ausgeführt und der Finanzstrom sukzessive mit den aktuellen Werten gefüllt.

Als wichtige Zusatzfunktion kann mit Hilfe des Barwerterechners der Wert des Instruments auf Basis der Zerocoupon-Kurve umgehend berechnet werden. Der Barwertrechner errechnet einerseits den Preis, den Sie zahlen müßten, um den Swap glattzustellen und andererseits den Preis, den Sie für den Kauf des Instruments zahlen müßten. Die Differenz der ausgewiesenen Barwerte ergibt sich aus den entsprechenden Geld-/Briefspannen.

Beispiel:

Ein Unternehmen finanziert eine bestehende Investition mit einem Festsatzkredit von 6,5%. Der Treasurer des Unternehmes erwartet sinkende Zinsen und vereinbart deshalb mit einer Bank einen Zinsswap, aus dem das Unternehmen einen jährlichen Festsatz von 7,25% erhält, und einen variablen Satz von 6-M-EURIBOR zahlt.

Es ergeben sich also folgende Zinskosten für das Unternehmen:

Þ ergibt Zinsaufwand von 6-M-EURIBOR - 0,75%