In den folgenden Kapiteln ist die elektronische Kontoauszugserfassung beschrieben. Die Verarbeitung erfolgt immer in drei Schritten.
- Zunächst wird die Datei im jeweiligen Kontoauszugsformat in den Bankdatenspeicher eingelesen.
- Dann erfolgt die Interpretation der Daten, mit Hilfe derer aus unstrukturierten Informationen die Ausgleichsinformationen herausgefiltert werden. Diese Ausgleichsinformationen werden im Bankdatenspeicher gespeichert.
- Dann erfolgt das Erstellen der Batch-Input-Mappen oder das direkte Buchen der Kontoauszüge.
Damit die Buchung fehlerfrei abläuft, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein:
- Für alle Buchungsvorgänge muß ein interne Buchungsregel hinterlegt sein. Diese Buchungsregel repräsentiert die für die Kontoauszugserfassung relevanten Geschäftsvorfälle und steuert die Buchung auf den Haupt- und Nebenbuchkonten.
- Die von Bank zu Bank möglicherweise unterschiedlichen Schlüssel für die verschiedenen Geschäftsvorfälle (Geschäftsvorfallscode, Textschlüssel, Buchungstext) müssen jeweils als "Externe Vorgänge" im Customizing definiert sein.
- Externe Vorgänge müssen einer Buchungsregel zugeordnet sein, um gebucht werden zu können.
Falls der Report beim Einlesen der Daten auf einen "unbekannten" externen Geschäftsvorfallscode stößt, bricht er nach dem vollständigen Einlesen des Kontoauszugs ab und gibt eine Liste mit den fehlenden Einträgen aus.
Die fehlenden externen Vorgänge müssen nachgepflegt werden. Anschließend muß der Report neu gestartet werden. Ab Release 3.0I werden die Daten gelöscht. Der Einlesevorgang muß komplett wiederholt werden.
Die Voraussetzungen für den Buchungsablauf werden im Rahmen der Systemeinstellung geschaffen. Lesen Sie hierzu