Mehrere R/3-Systeme überwachen 
Verwendung
Der Alert-Monitor überwacht standardmäßig das R/3-System, in dem Sie ihn starten.
Sie können jedoch mehrere R/3-Systeme mit einem einzigen Alert-Monitor überwachen. Sie können z. B. ein R/3-System zu Ihrem zentralen System für die Überwachung machen. Sie brauchen dann nur Ihre anderen R/3-Systeme dem Alert-Monitor in Ihrem zentralen Überwachungssystem hinzuzufügen.
Sie können von einem einzigen System aus beliebig viele R/3-Systeme überwachen. Technische Faktoren wie z. B. die Geschwindigkeit Ihres Netzwerks und der Verkehr in Ihrem Netzwerk schränken die Anzahl der Systeme ein, die überwacht werden können. Erfahrungsgemäß sind solche praktischen Einschränkungen jedoch nur bei der Überwachung von zig R/3-Systemen von Bedeutung.
Voraussetzungen
Sie können ein entferntes System erst überwachen, wenn Sie für jedes R/3-System, das Sie entfernt überwachen wollen, eine RFC-Destination definiert haben. Ein entferntes R/3-System ist jedes R/3-System, an dem Sie nicht angemeldet sind.
Zum Definieren der RFC-Destination für ein entferntes R/3-System verwenden Sie die Transaktion SM59. Sie finden eine kurze Beschreibung hierzu in der untenstehenden Vorgehensweise.
Vorgehensweisen
Zusätzliches R/3-System überwachen
Zielsystem-ID: Geben Sie den Namen des R/3-Systems ein, das überwacht werden soll. Beispiele: C11, R3P.
RFC-Destination des Zielsystems: Geben Sie den Namen der RFC-Verbindung zu dem entfernten R/3-System ein. Wählen Sie Springen ® RFC-Verbindungen, um eine Liste der bereits definierten Verbindungen anzuzeigen. Um eine neue Verbindung zu definieren, folgen Sie der Vorgehensweise weiter unten.
Was soll überwacht werden?: Markieren Sie das komplette R/3 System.

Wenn Sie bereits Ihre eigenen regelbasierten Monitore eingerichtet haben, wird das neue System automatisch Ihren Monitoren hinzugefügt.
RFC-Verbindung zu einem entfernten R/3-System definieren
Bevor Sie ein entferntes R/3-System überwachen können, müssen Sie eine RFC-Verbindung zu dem entfernten System definieren. Gehen Sie hierfür wie folgt vor:
RFC-Destination: Frei wählbarer Name für die RFC-Verbindung, die Sie definieren.
Verbindungstyp: Geben Sie 3 ein, für R/3-System.
Beschreibung: Beschreibender Text.
Markieren Sie im Gruppenrahmen Anmeldung entweder die Option Aktueller Benutzer oder geben Sie die Benutzerangaben für einen Benutzer im R/3-Zielsystem ein. Die RFC-Verbindung meldet sich mit diesem Benutzer an dem entfernten System an. Egal, ob Sie den aktuellen Benutzer oder einen spezifischen Benutzer verwenden, der Benutzer muß eine Berechtigung für den Alert-Monitor und für die Systemverwaltung im Zielsystem haben.
Zielsystem ID: Geben Sie die R/3-System-ID ein (z. B. C11).
Messageserver: Geben Sie den Hostnamen des Message-Servers ein. Wenn Sie sich nicht sicher sind, melden Sie sich am Zielsystem an und starten die Transaktion RZ03. Der Message-Server ist die R/3-Instanz mit dem M in der Spalte Dienste. Der Hostname ist der erste Teil des R/3-Instanznamens: host1_C11_01.
Gruppe: Geben Sie die auf dem Zielsystem zu verwendende Anmeldegruppe ein. Wenn Sie sich nicht sicher sind, rufen Sie im Zielsystem die Transaktion SMLG auf, um die verfügbaren Gruppen anzuzeigen.
Speichern als: Markieren Sie IP-Adresse. Der Hostname des Message-Servers oder die IP-Adresse wird automatisch in das angrenzende Feld eingetragen.
Hier ist ein Beispiel für ein Definitionsbild:

Weitere Informationen finden Sie unter
Entfernte Destinationen pflegen.
Ergebnis
Sie können in einem einzigen R/3-System im Alert-Monitor mehrere R/3-Systeme überwachen.