Verwendung
Sie terminieren einen Wartungsplan, damit das System zu den definierten Zyklen
Wartungsabrufobjekte (z.B. IH-Aufträge oder Serviceaufträge) erzeugt,.Funktionsumfang
Wenn Sie einen Wartungsplan zum ersten Mal terminieren, löst das Startdatum oder der Startzählerstand, den Sie angeben, den Wartungszyklus auf der Zeitachse aus. Für das Startdatum bzw. den Startzählerstand gelten folgende Besonderheiten:
Terminierung
Bei jeder Terminierung errechnet das System aufgrund der
Terminierungsparameter und der Wartungszyklen oder -pakete das Fälligkeitsdatum (Plandatum) für ein Wartungsabrufobjekt und erzeugt Wartungsabrufe. Es stellt sicher, daß es mindestens einen Wartungsabruf mit dem Status Wartet gibt. Bei Fälligkeit des Wartungsabrufs erzeugt das System für jede fällige Wartungsposition ein Wartungsabrufobjekt. Welches Abrufobjekt das System bei Fälligkeit erzeugt, bestimmt der Wartungsplantyp.Automatische Terminüberwachung
Mit dieser Funktion können Sie die Erzeugung von Wartungsabrufobjekten für Wartungspläne vereinfachen. Starten Sie die Terminüberwachung in regelmäßigen Abständen über einen selbstprogrammierten Report (z.B. wöchentlich bei einem wöchentlichen Zyklus). Das System erzeugt dann entsprechend der definierten Zyklen die Wartungsabrufobjekte.
Voraussetzung hierfür ist, daß ein Startdatum bzw. ein Startzählerstand in den Terminierungsparametern des Wartungsplans eingetragen ist oder Sie den Wartungsplan schon einmal terminiert haben (siehe
Wartungsplan erstmalig terminieren).Wenn Sie die Terminüberwachung laufen lassen, wandelt das System alle Wartungsabrufe, deren Termin vom
Eröffnungshorizont her erreicht ist, in Wartungsabrufobjekte um. Das System führt auch eine komplette Neuterminierung des Wartungsplans durch und stellt dabei sicher, daß immer Wartungsabrufe für den Zeitraum vorhanden sind, den Sie als Abrufintervall definiert haben.
Abrufintervall |
30 Tage |
Terminüberwachung läuft am |
01. Januar 19xx |
Es wird terminiert bis |
01. Februar 19xx |
Auch wenn Sie im Wartungsplan kein Abrufintervall angeben, wird die Terminierung mindestens einmal durchlaufen; und das System erzeugt mindestens einen Wartungsabruf. Der Wartungsplan verlängert sich automatisch. Sie brauchen den Wartungsplan nicht mehr manuell mit der Terminierungsfunktion zu terminieren.
Terminierungsparameter
Spezielle Anforderungen an die Terminierung können Sie über die
Terminierungsparameter im Wartungsplan steuern. Das System errechnet die Zyklen, in denen Wartungsabrufobjekte erzeugt werden sollen, aufgrund dieser Terminierungsparameter. Zusätzlich werden folgende Daten berücksichtigt:
Sie terminieren einen Wartungsplan, der ein 2-Monatspaket und ein 6-Monatspaket enthält. Das erste fällige Paket ist das 2-Monatspaket. Nach vier Monaten wird das 2-Monatspaket erneut fällig. Nach sechs Monaten werden das 2-Monatspaket und das 6-Monatspaket fällig.
Wenn Sie bei einem Wartungsplan in den Terminierungsparametern ein Abrufintervall angeben, berechnet das System alle Fälligkeitstermine für diesen Zeitraum und erzeugt Wartungsabrufe. Sie können z.B. ein Abrufintervall von 365 Tagen oder 6 Monaten angeben, um einen Überblick über die Fälligkeitstermine für das ganze kommende Jahr bzw. kommende halbe Jahr zu erhalten.
Spezielle Terminierungsfunktionen
In einigen Fallen kann es notwendig sein, den Wartungsplan z.B. erneut zu terminieren oder eine Terminierung zurückzunehmen. Weitere Informationen über zusätzliche Terminierungsfunktionen finden Sie unter
Spezielle Terminierungsfunktionen.Siehe auch
Rückmeldung Erneute Terminierung Plandatum individuell anpassen Terminierungsparameter eines Wartungsplans ändern.