Geräte für den Frontend-Druck definieren 
Die Benutzung des Frontend-Drucks ist für alle Frontend-Workstations und -PCs identisch. Sie brauchen nur im R/3-Druckoptionenbild den Namen eines speziellen Frontend-Druckers einzugeben.
Die Einrichtung des Frontend-Drucks hängt dagegen davon ab, ob Ihre SAPGUI-Frontend-Software auf einem Macintosh, einer UNIX-Workstation oder einem Windows-PC läuft. Im folgenden werden die verschiedenen Fälle und anschließend das Druckverfahren beschrieben.
Voraussetzungen – Microsoft Windows
Überprüfung: Starten Sie das R/3-Logon-Programm. Die Version erscheint in der Titelleiste.
Überprüfung: Starten Sie das Programm SAPLPD.EXE. Wählen Sie Hilfe
Voraussetzungen – UNIX
Überprüfung: Starten Sie das R/3-Logon-Programm. Die Version erscheint in der Titelleiste.
UNIX-Systeme bieten keinen Standarddrucker, der für den Frontend-Druck verwendet werden kann. Um den Frontend-Druck benutzen zu können, müssen Sie daher einen UNIX-Drucker definieren, dessen Name dem Wert im Feld Host-Drucker entspricht.
Voraussetzungen – Macintosh
Überprüfung: Starten Sie das R/3-Logon-Programm. Die Version erscheint in der Titelleiste.
Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Datei "local printing README", die sich im Dokumentationsordner in Ihrem SAPGUI-Ordner befindet. Die Datei beschreibt im einzelnen, wie Sie die Shareware-Anwendung "lpDaemon" auf dem Macintosh installieren und einrichten.

Wenn in Ihrem R/3-System die Kommunikation zwischen Frontend-PCs und Anwendungs-Servern über SAProuter läuft, müssen Sie den Port für den Gateway-Server in der Tabelle SAPROUTTAB freigeben.
Vorgehensweise
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Feld |
Eingabe | |
Registerkarte Geräte-Attribute |
Ausgabegerät |
Legen Sie ein neues Gerät an, und geben Sie ihm einen Namen, der ihn Ihren Benutzern als Frontend-Drucker kenntlich macht. Wenn Sie Geräte für unterschiedliche Frontend-Systeme definieren, ist eine systematische Namensgebung besonders wichtig. |
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Gerätetyp |
Der empfohlene Gerätetyp für Windows-PCs ist SWIN. Sie können nach Wunsch auch modellspezifische Gerätetypen anstelle von SWIN verwenden. Beispiel: Wenn Sie über einen PostScript-Drucker verfügen, können Sie den Gerätetyp POSTSCPT eingeben. An UNIX-Workstations wird SWIN nicht unterstützt. Hier müssen Sie den entsprechenden Gerätetyp für den Workstation-Drucker eingeben. | |
Registerkarte Hostspool-Kopplung |
Koppelart |
Geben Sie die Koppelart F für den Frontend-Druck an. |
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Host-Drucker |
Geben Sie __DEFAULT ein, um den Standarddrucker an einem Microsoft-Windows-System zu verwenden. Wenn kein Standarddrucker definiert ist, versucht das Programm SAPLPD, den Frontend-Druck am Drucker LPT1 durchzuführen. Bei UNIX- und Macintosh-Frontends muß ein Drucker dieses Namens definiert werden. Anderenfalls wird der Frontend-Druck nicht abgeschlossen. Sie können einen anderen Namen als __DEFAULT verwenden. Es muß jedoch ein Drucker mit diesem Namen an jedem PC, jedem Macintosh oder jeder UNIX-Workstation vorhanden sein, von dem/der aus der Frontend-Druck benutzt wird. |
Um Dokumente über den Frontend-Druck ausgeben zu können, müssen die Benutzer auf dem Druckauswahlbild das Gerät in das Feld Ausgabegerät eingeben.