Materialspezifikation 

Einsatzmöglichkeiten

In der Komponente Qualitätsmanagement (QM) können Sie Qualitätsprüfungen nicht nur auf der Grundlage von Prüfplänen, sondern (mit gewissen Einschränkungen) auch auf der Grundlage von unternehmensweit gültigen Materialspezifikationen durchführen.

Bei einer solchen Prüfung dienen die Vorgaben aus der Materialspezifikation als Prüfvorgaben. Mit der Materialspezifikation steht Ihnen somit eine Prüfspezifikation zur Verfügung, die Sie, im Gegensatz zum Prüfplan, werksübergreifend nutzen können, die mit geringerem Pflegeaufwand einsetzbar und geeignet ist, den auf Werksebene angesiedelten Prüfplan entweder zu ersetzen oder zu ergänzen.

Integration

Indem Sie in der Materialspezifikation Stammprüfmerkmale Klassenmerkmalen zuordnen legen Sie (je nach Einstellung im Customizing) fest, welche Klassenmerkmale mit den bei der Prüfung ermittelten Werten bewertet werden. Außerdem können sie damit die in der Chargenklassifizierung hinterlegten Intervalle als Prüfvorgaben verwenden.

Bei der Prüfloseröffnung werden Stammprüfmerkmale aus dem Prüfplan und der Materialspezifikation in das Prüflos übernommen. Dabei haben Prüfvorgaben aus der Materialspezifikation Vorrang vor Prüfvorgaben aus dem Prüfplan.

Funktionsumfang

Einschränkungen

Beachten Sie, daß bei der Verwendung einer Materialspezifikation zur Prüfung:

Für den Download über IDI wird immer ein Arbeitsplatz benötigt. Da Sie in der Materialspezifikation jedoch keine Arbeitsplätze vorgeben können, die Prüfvorgaben jedoch in der Materialspezifikation hinterlegt sind, sollten Sie wie folgt vorgehen:

          1. Sie legen eine Materialspezifikation mit Stammprüfmerkmalen an.
          2. Sie legen einen Dummy-Prüfplan an, der nur einen Vorgang mit einem Arbeitsplatz enthält.
          3. Sie setzen in der Prüfeinstellung in der Qualitätsmanagementsicht auf den Materialstamm die Kennzeichen Prüfen mit Plan und Prüfen mit Mat.Spez.