Sollstellung Leerstand (Kalkulatorische Kosten) 
Verwendung
Die Sollstellung zu leerstehenden Mieteinheiten bucht den sich aus den Konditionen der Mieteinheiten ergebenden kalkulatorischen Aufwand bzw. Erlös.
Nutzen Sie diese Funktion, wenn Sie Leerstand als kalkulatorische Kosten bewerten möchten.
Integration
Mieteinheit
Soll der kalkulatorische Aufwand auf eine Kostenstelle des Unternehmens gebucht werden, so ist diese der Mieteinheit zuzuordnen. Die Buchung kann auch buchungskreisübergreifend erfolgen, d.h. d.h. auf die Kostenstelle eines anderen Buchungskreises im selben Kostenrechnungskreis.
Ist der Mieteinheit keine Kostenstelle zugeordnet, wird der Aufwand auf die Mieteinheit selbst gebucht.
Sind Konditionen auf der Mieteinheit gepflegt, so wird bei Leerstand zu den dafür definierten Konditionen (Festlegung im Immobilien-Customizing) der Finanzstrom fortgeschrieben.
Bei jeder folgenden Sollstellung zum Leerstand greift das System auf den Finanzstrom zurück und bucht anhand der dort festgelegten Konditionen die Forderungen, wobei gebuchte Sätze als Ist-Sätze mit dem Kennzeichen I markiert sind.
Rückwirkende Änderungen führen ggf. zu Nachbuchungen (z.B. nachträgliche Aktivierung eines Mietvertrages).
Voraussetzungen
Kontenfindung
Zur Leerstandsbuchung ist im Immobilien-Customizing eine spezielle Kontenfindung zu hinterlegen. Die Selektion der zu buchenden Konditionen erfolgt über Referenzbewegungsarten. Dazu wird der Beziehungstyp Leerstand verwendet.
Siehe auch:
( Kontenfindung (Mietenbuchhaltung)Mieteinheit
Berücksichtigt werden nur Mieteinheiten
Wird der kalkulatorische Aufwand auf die Mieteinheit gebucht (keine Kostenstelle zugeordnet) so muß für die Mieteinheit folgende Statuskonstellation vorliegen:
Funktionsumfang
Eine Sollstellung wird pro Buchungskreis durchgeführt. Sollstellungsläufe können simuliert bzw. storniert werden. Ein Buchungs- und Fehlerprotokoll geben jederzeit Auskunft über den Status Quo der Sollstellung.
Über die Sollstellung bucht das System noch nicht gebuchte, aber fällige Bewegungssätze (Plansätze im Finanzstrom) als kalkulatorischen Aufwand.
Gebucht wird kalkulatorische Kosten an kalkulatorischen Ertrag.
Hierbei erfolgt die Ertragskontierung auf die Mieteinheit, die Kostenkontierung erfolgt wahlweise
entweder

Für Mieteinheiten, die nach dem österreichischen Raumschuldnerprinzip behandelt werden, sind Leerstandsbuchungen zu den Vorauszahlungs-Konditionen durchzuführen.
Hintergrund-Job
Die periodisch anfallenden Sollstellungsläufe können automatisiert werden; das System stößt die Bearbeitung zu den gewünschten Zeitpunkten selbständig an.
Dies geschieht über einen Hintergrund-Job.