Chargenabwicklung in der WM/PP-Schnittstelle 
Verwendung
Innerhalb der Auftragsabwicklung (Fertigungs- bzw. Prozeßauftrag) gibt es in Verbindung mit chargenpflichtigen Komponenten die Möglichkeit festzulegen, zu welchem Zeitpunkt Chargen bestimmt werden müssen.
Funktionsumfang
Da die Chargenfindung im Auftrag sehr flexibel sein muß, bietet das R/3-System bei der Steuerung vier Möglichkeiten. Die Steuerung ist materialbezogen und wird im Materialstammsatz in der Sicht Disposition 2 im Feld Chargenerfassung definiert. Für das Steuerungskennzeichen gibt es folgende Ausprägungen:
Steuerungskennzeichen |
Kurzbeschreibung |
<Leerzeichen> |
Die Chargen können bei der WA-Buchung bestimmt werden. |
<1> |
Die Chargen müssen im Auftrag explizit definiert werden, bevor der Auftrag freigegeben wird. |
<2> |
Die Chargen müssen vor der WA-Buchung im Auftrag eingegeben werden, jedoch nicht zwingend vor der Freigabe. Falls Sie mit Kommissionierteilen arbeiten, wird im Rahmen des Transportauftrags eine Chargenfindung durchgeführt, und die ermittelten Chargen werden anschließend durch die TA-Quittierung an den Fertigungs- bzw. Prozeßauftrag rückgemeldet. Die WA-Buchung allerdings müssen Sie manuell vornehmen. Wenn kein direkter Bezug zwischen Transportauftrag und Fertigungs-/Prozeßauftrag besteht (z.B. bei Abruf- und Kistenteilen), müssen Sie die Chargen manuell im Fertigungs-/Prozeßauftrag eingeben. |
<3> |
Bei der Auftragsfreigabe erfolgt eine automatische Chargenfindung. |