Bestandsführung: Bestandsführung auf Wertartikelebene 
Verwendung
Sie haben die Möglichkeit, Artikel für die Bestandsführung zu Gruppen zusammenzufassen. Pro Gruppe existiert dann ein Wertartikel, auf den die Warenbewegungen aller Artikel aus dieser Gruppe gebucht werden. Ein typischer Fall für die Gruppierung ist eine Warengruppe; es besteht aber die Möglichkeit, mehrere Warengruppen zusammenzufassen oder innerhalb einer Warengruppe zu spezialisieren.
Die nicht artikelgenaue Bestandsführung ist eine rein wertmäßige Bestandsführung. Für einen Wertartikel sind der Einstands- und Verkaufswert bekannt, es existiert aber i.d.R. keine Mengeninformation.
In folgenden Fällen ist ein Einsatz der Bestandsführung auf Warengruppenebene denkbar:
Die Anzahl der Tasten auf der Kasse reicht normalerweise nicht für artikelgenaue Buchungen aus. Daher wird jeder Taste eine Artikelgruppe, z.B. eine Warengruppe, zugewiesen.
Trotz des Einsatzes von Kassen mit Scanner kann es erwünscht sein, keine artikelgenauen Bestandsbuchungen im SAP-System durchzuführen. Durch eine Wertartikel-Bestandsführung verringert sich die Anzahl der zu buchenden Warenbewegungen und das Volumen der Artikelstammdaten.
Durch die Zusammenfassung der Artikel in Gruppen wird die Verfolgung der Geschäftstätigkeit erleichtert. Der Aufwand für die Erstellung von Übersichten ist geringer.
Bei jeder Buchung einer Warenbewegung läuft eine Wertartikelfindung ab. Zu jeder Position in einem Artikelbeleg wird festgestellt, ob die Buchung artikelgenau oder auf einen Wertartikel erfolgen soll. Folgende Fälle lassen sich unterscheiden:
Voraussetzungen
Sie können die Bestandsführung auf Wertartikelebene nur nutzen, wenn Sie
SAP Retail einsetzen.