Erweiterung des Protokolls 

Die Option -o dist|time[,time|dist] und/ oder -w|-verify bewirkt, daß das detaillierte Protokoll erweitert wird (siehe für BRBACKUP -o|-output oder -w|-verify, für BRARCHIVE -w|-verify). Wenn Sie -o dist wählen und noch keine Kompressionsrate verfügbar ist, wird die Kompressionsrate 1:1 für die Offline-Redo-Log-Dateien gewählt (Spalte rate in der Anzeige).

Erweiterung des Protokolls bei Verwenden von: -o dist

Bevor der Ablauf der Sicherung protokolliert wird, erscheinen die vom SAP-Dienstprogramm generierten Informationen über die Verteilung der zu sichernden Dateien auf die zu verwendenden Datenträger (Bänder oder Platten). Sie finden folgende Angaben:

Wenn noch keine Kompressionsrate für diese Datei verfügbar ist, wird für die meisten Dateien der Vorschlagswert 3:1 als Kompressionsrate gewählt (erkennbar an einem Stern ‘*’ nach der Kompressionsrate). Eine Ausnahme bilden die Dateien der Tablespaces PSAPSOURCED, PSAPLOADD, PSAPPOOLD, PSAPDOCUD, PSAPCLUD und die Online-Redo-Log-Dateien, die den Vorschlagswert 1:1 für die Kompressionsrate erhalten.

Diese Angaben erfolgen pro Datenträger (Band oder Platte). In der jeweils letzten Zeile ( total ) finden Sie Summen bzw. Durchschnittswerte der einzelnen Spaltenangaben. Ein Stern ‘*’ in der Spalte duration kennzeichnet, daß das SAP-Dienstprogramm die Optimierung der Verteilung der Dateien auf die Sicherungsgeräte zeitlich vorgenommen hat (nur im Falle einer parallelen Sicherung von Bedeutung). Dadurch soll erreicht werden, daß BRBACKUP/ BRARCHIVE alle Sicherungsgeräte gleichmäßig auslastet. Wenn das Dienstprogramm diese zeitliche Optimierung nicht vornehmen konnte, versucht BRBACKUP/ BRARCHIVE, bei paralleler Sicherung die Datenmenge etwa gleich zu verteilen.

Erweiterung des Protokolls bei Verwenden von: -o time

Während der Sicherung gibt BRBACKUP nach allen wichtigen Ereignissen einen Zeitstempel ( BR284I Time stamp YYY-MM-DD hh.mm.ss, elapsed time: <Minuten>:<Sekunden> ) aus, also viel häufiger als im Normalfall. Dadurch können Sie z.B. verfolgen, wieviel Zeit für das Sichern einer einzelnen Datei tatsächlich erforderlich war (<Zeitstempel nach Beenden der Operation> minus <Zeitstempel vor Start der Operation>, wobei diese beiden Zeitstempel im Falle einer parallelen Sicherung nicht unmittelbar hintereinander stehen müssen).

Nach den Protokolleinträgen zum Ablauf der Sicherung finden Sie eine Liste mit Informationen über die gesicherten Dateien (s.o.).

Natürlich sind die Werte in der Spalte duration jetzt auf dem aktuellen Stand. Im Falle einer Software-Komprimierung konnte auch die Kompressionsrate aktuell bestimmt werden.

Erweiterung des Protokolls bei Verwenden von: -w|-verify

Bitte beachten Sie, daß die Dateien nach erfolgreicher Sicherung auf ein Band tatsächlich auf Platte zurückgeladen werden, die Prüfmechanismen greifen und dann wieder gelöscht werden. Dadurch verdoppelt sich in etwa die Sicherungszeit.

Erweiterung eines detaillierten Protokolls