Liefert den Befehl, der für die Software-Komprimierung von Dateien zu verwenden ist (falls die entsprechenden Komprimierungsparameter aktiv sind, u.a.:
compress = yes ).Voreinstellung: keine
Wenn Sie die Softwarekomprimierung verwenden möchten, müssen Sie ein Kommando eingeben. Das Kommando muß zwei $-Zeichen enthalten, die für die zu komprimierende und die komprimierte Datei stehen.
Sie können z.B. folgenden Befehl eingeben:
compress_cmd = "compress -c $ > $"
Achten Sie darauf, daß Sie bei der Angabe von aus mehreren Werten zusammengesetzten Parametern die Syntaxregeln einhalten, d.h. die Hochkommata " sind unerläßlich.
Die Komprimierung findet auf Platte statt. Im Parameter
compress_dir können Sie ein Verzeichnis angeben, in dem die Komprimierung stattfinden soll.BRBACKUP ersetzt die erste Variable in dem Kommando durch die Quelldatei, die komprimiert werden soll. Die zweite Variable wird durch den Namen der komprimierten Datei ersetzt. Der zweite Dateiname erhält die Erweiterung ‘.Z’.

Stellen Sie sicher, daß das Komprimierungskommando, das Sie eingeben, nicht das Original der komprimierten Datei löscht. SAP empfiehlt daher, immer die Option

Wenn Sie die Komprimierung mit dem Parameter
compress = only oder der Option -k only durchführen, empfiehlt SAP die Option -b 12 des compress-Kommandos zu verwenden.compress_cmd = "compress -b 12 -c $ > $"
Die so ermittelten Kompressionsraten entsprechen wesentlich besser den tatsächlichen Hardware-Kompressionsraten, und ermöglichen somit eine optimale Verteilung der Dateien und Ausnutzung des Datenträgers.
Für Windows NT:
Für die Software-Komprimierung auf Windows NT wird das Programm MKSZIP verwendet. Der entsprechende Befehl lauten dann z.B.
compress_cmd =
"<Laufwerk>:\USER\SAP\<SAPSID>\SYS\EXE\RUN\mkszip
compress_cmd =
"<Laufwerk>:\USER\SAP\<SAPSID>\SYS\EXE\RUN\mkszip