cpio-Fortsetzungband 

Wenn die Datenträger-Größe zu groß definiert wird, kann es geschehen, daß das cpio-Kommando das physische Datenträger-Ende erreicht. Sie erhalten in einem solchen Fall eine cpio-Meldung, die ein Datenträger-Ende anzeigt ( end of tape... , end of medium... , end of volume... ).

Die Sicherung kann auf einem anderen Datenträger fortgesetzt werden oder Sie brechen die Sicherung ab. Der cpio-Fortsetzungmechanismus ist allerdings nur bei einer seriellen Sicherung möglich. Wenn es sich um eine parallele Sicherung auf mehrere Bandstationen handelt, wird die Sicherung bei Erreichen des Band-Endes für die entsprechende Bandstation abgebrochen, die Sicherung auf den anderen Bandstationen wird fortgesetzt. Überprüfen Sie nach Beendigung der Sicherung in diesem Fall unbedingt, ob aufgrund des Erreichens des Band-Endes einige Dateien nicht gesichert wurden.

Achten Sie darauf, daß dieses Fortsetzungband nicht eines der für BRBACKUP/BRARCHIVE initialisierten Datenträger ist, da für dieses Band keine Überprüfung des Kennsatzes stattfindet.

Für BRBACKUP/BRARCHIVE ist das cpio-Fortsetzungband nicht sichtbar, d.h., es wird logisch gemeinsam mit dem ersten Band als ein Band aufgefaßt. Auch im Restore-Fall verlangt SAPDBA nur einen Datenträger, es müssen aber diese beiden Bänder eingelegt werden.

Keine der Datenbankdateien sollte größer als die in tape_size eingestellte Größe sein (gegebenenfalls nach ihrer Komprimierung), um die oben geschilderte Situation möglichst zu vermeiden.

Verwechseln Sie den cpio-Fortsetzungsmechanismus nicht mit der Folgeband-Verwaltung, die BRBACKUP natürlich ermöglicht, wenn für die Sicherung der Dateien ein Folgeband eingelegt werden muß.