Namenskonventionen für Dateien (Windows NT) 

Es gelten die SAP-üblichen Namenskonventionen, d.h. die Datendateien liegen im Verzeichnis
<Laufwerk>\oracle\<SID>\sapdata<n>\<Tablespace-Name>_<Dateinummer> .
Die erste Datei des Tablespaces PSAPPOOLD könnte also heißen:
F:\oracle\C11\sapdata2\poold_1\poold.data1 .

Sie können die Dateien eines Tablespaces auf verschiedenen Platten abspeichern. SAPDBA setzt dabei voraus, daß nur der Name des Laufwerkes ausgetauscht und der andere Teil des Pfades (in unserem Beispiel \ oracle\C11 ) auf der anderen Platte beibehalten wird, damit es nicht zu Verwechslungen mit anderen Datenbanken kommen kann.

Ebenso wird vorausgesetzt, daß das logische Verzeichnis sapdata<n> spezifiziert ist. Das weitere Unterverzeichnis <Tablespace-Name>_<Dateinummer> wird automatisch angelegt.

SAP empfiehlt Ihnen aus Gründen der Übersicht, einen Datenpool (gekennzeichnet durch das Unterverzeichnis sapdata<n> ) nicht auf verschiedene Platten aufzuteilen.

SAPDBA legt aus Sicherheitsgründen niemals ein solches Unterverzeichnis sapdata<n> selbständig an, sondern nutzt nur ein bereits vorhandenes, das Sie mittels Dateimanager oder über ein DOS-Fenster anlegen können.

Programme, wie z.B. der Dateimanager oder SVRMGR können Datendateien offen halten, so daß es bei einem Zugriffsversuch mittels SAPDBA zu erheblichen Problemen kommen kann. Sie sollten daher diese Programme terminieren, bevor Sie SAPDBA aufrufen.