Beim Datenexport erscheint die Auswahl folgender Menüpunkte:
a |
- Tablespaces | |||||
b |
- Owners | |||||
c |
- Tables | |||||
d |
- Working directory | |||||
e |
- Dump destination | |||||
f |
- Export/Import |
g |
- Storage parameters | |||
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Compress |
ComprExt | |||||
|
Chop |
SAP-NEXT | |||||
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CheckExp |
||||||
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Commit |
ReduceOb | |||||
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Parallel |
Manually | |||||
s |
- Start |
|||||
q |
- Return |
|||||
Falls Sie eine andere als die voreingestellte Methode (ORACLE export/import) für den Datentransfer einsetzen möchten, wählen Sie Menüpunkt f. Wählen Sie die gewünschte Export/Import-Methode. Der Menüpunkt f im obigen Exportmenü wird entsprechend angepaßt; z.B. nach Auswahl von SAPunload / ORACLE SQL*Loader erscheint im Exportmenü:
f |
- Unload/load | |
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SAP unload | ||
|
SQL*Loader | ||
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Commit : | ||
|
Parallel : | ||
Geben Sie die Tabellen an, die exportiert werden sollen. Sie können Tabellen nach Tablespace, Besitzer und Objektbezeichnung selektieren. In die Felder zur Bezeichnung des Objektes (Tablespaces, Owners, Tables) können Sie einen einzelnen Namen, den Bezeichner "all", eine Liste von Namen oder eine generische Angabe eingeben:
Besonderheit bei Auswahl der Tablespaces: Mit PSAPBTAB% würden Sie eine Liste von Tablespaces (PSAPBTABD und PSAPBTABI) erzeugen, aus der Sie einen Tablespace auswählen können. Wollen Sie sowohl die Objekte aus PSAPBTABD als auch die Objekte aus PSAPBTABI exportieren, können Sie dies durch Eingabe von PSAPBTAB%% erreichen.
ORACLE-Systemobjekte können Sie exportieren, wenn Sie Owners: "all" oder "%" und anschließend Incl. owners SYS and SYSTEM: yes wählen.
Nachfolgend sind die wichtigsten Menüpunkte erläutert.
Arbeitsverzeichnis, in dem die Zeitstempel-Unterverzeichnisse mit den Scripten und Parameterdateien abgelegt werden sollen. Sie können dieses Arbeitsverzeichnis bei Bedarf ändern. Protokolle werden jedoch stets in
Verzeichnis/se (oder Bandstation/en), in das die Export-Dumpdateien geschrieben werden sollen (im Falle eines Datenexports). Der in den Verzeichnissen bzw. auf den Bändern zur Verfügung stehende Platz sollte insgesamt mindestens so groß sein, daß alle zu exportierenden Tabellen aufgenommen werden können. Alle weiteren Scripte und Protokolle werden in jedem Fall in das Arbeitsverzeichnis geschrieben.
Durch Definition des Parameters
SAPDBA gibt eine Warnung aus, wenn zu wenig Platz zur Verfügung steht. Vielleicht möchten Sie den Export dennoch fortsetzen. Die in die Verzeichnisse auf Platte geschriebenen Daten können durch Verwenden der Option Export/import method
® Compress dump file(s): yes (wenn ORACLE export/import verwendet wird) um einen gewissen Faktor komprimiert werden. Bei der Platzprüfung wird die Wirkung dieser Komprimierung jedoch aus Sicherheitsgründen nicht berücksichtigt (die Kompressionsrate und der Füllgrad der Extents sind nicht genau bekannt).Wenn Sie den Export auf Band durchführen, erfragt SAPDBA von Ihnen die Bandgröße. SAPDBA prüft in diesem Fall, ob die zu exportierenden Daten auf dem Band bzw. den Bändern Platz finden. Im Gegensatz zum Export auf Platte(n), wo für jeden Tablespace eine Export-Dumpdatei erzeugt wird, legt SAPDBA beim Export auf Tape nur eine Export-Dumpdatei pro Tape für alle Tabellen der angegebenen Tablespaces an. SAPDBA kann nur ein einzelnes Bandlaufwerk pro Export-Dumpdatei nutzen. Wenn die Summe des Speicherbedarfs für eine Export-Dumpdatei größer als die Bandgröße ist, erhalten Sie eine Warnung. Wenn SAPDBA für den Export das ORACLE-Programm export verwendet, werden Fehler beim Schreiben auf Band von ORACLE export ignoriert.
Bei Verwendung des Menüpunktes Reduce object size: yes erfolgt die Berechnung des Export-Dumps genau, da SAPDBA den tatsächlich durch die Daten des Objektes belegten Speicherplatz ermittelt und anhand dieses Wertes die Platzprüfungen durchführt. Die Kompressionsrate wird jedoch auch hierbei nicht berücksichtigt.
Sie können auch das Null-Device
/dev/null angeben. Dieses Vorgehen empfiehlt sich, um Tabellen und Indizes auf korrupte ORACLE-Blöcke zu testen. Der Export wird dann normal ausgeführt, es wird jedoch keine Export-Dumpdatei erzeugt. Diese Prüfung können Sie auch mittels der SAPDBA-Kommandooption sapdba -export <Tablespaces/Tabelle> durchführen (siehe SAPDBA-Kommandomodus).Der Einsatz von SAPunload/load oder ORACLE SQL*Loader kann bezüglich des Datentransfers einen deutlichen Zeitgewinn gegenüber dem Einsatz von ORACLE export/import bringen (v.a. bei Tabellen mit LONG-Spalten).
Siehe
Diese Voreinstellung können Sie über den
init<DBSID>.dba -Parameter exireo_exp_imp_buf ändern.Wählen Sie
yes , wenn die Daten beim Export komprimiert werden sollen.SAPDBA leitet die Daten in diesem Fall über das UNIX-Kommando
compress , bevor sie in das/die Verzeichnis/se für die Export-Dumpdatei/en geschrieben werden. Durch die Komprimierung von Daten können Sie den Bedarf an Plattenplatz erheblich verringern.Die Komprimierung ist nur für den Fall eines Exports (mit ORACLE export) auf Platte möglich. Wenn Sie auf Band exportieren, wird diese Option ignoriert. Verwenden Sie daher wenn möglich Bandstationen mit Hardware-Komprimierung.
Verwenden Sie die Komprimierung nicht für Tablespaces mit bereits über die SAP-Datenbankschnittstelle komprimierten Objekten, da sich daraus kein weiterer Platzvorteil ergibt (eher sogar ein Zeitnachteil).
(Wenn Sie sowohl Compress als auch CHOP auf Yes setzen, wird nicht mit dem UNIX-Kommando
compress sondern mit der R3chop-Option -c komprimiert.)Wenn Sie sehr große Tabellen/Tablespaces exportieren möchten (mit ORACLE export) und zu erwarten ist, daß die entstehenden Export-Dumpdateien die betriebssystem-spezifische maximale Dateigröße übersteigen, setzen Sie die Option Chop auf YES. In diesem Fall verwendet SAPDBA das Programm R3chop, welches die Dumpdateien in kleinere Dateien splitten und wieder zusammenfügen kann. Es wird außerdem die maximale Größe der gesplitteten Dateien abgefragt. Die Voreinstellung entspricht dem im Parameter
Diese Option ist nur dann verfügbar, wenn im Profil
init<DBSID>.dba der Parameter chop_util_name eingetragen ist.SAPDBA führt bei CheckExp: Yes nach dem ORACLE export eine Leseprüfung durch (Testimport mit dem ORACLE-Parameter INDEXFILE). Es entstehen dabei die Scripte inx<TSP>.sql. Diese Option sollte insbesondere dann verwendet werden, wenn auf Band exportiert wird.
Durch Commit: yes wird nach dem Importieren der im Puffer enthaltenen Daten der Befehl COMMIT an die Datenbank gegeben.
Bei Commit: no erfolgt das COMMIT erst nach dem Importieren aller Sätze einer Tabelle.
Die Voreinstellung entspricht dem Wert des Parameters
An dieser Stelle können Sie verschiedene Einstellungen der Speicherparameter vornehmen:
Wenn Sie Objekte exportieren, können Sie vorher die von SAPDBA vorgeschlagenen Extent-Größen und die anderen Speicherparameter verändern. Siehe
Möglichkeiten zum Ändern und Prüfen der Speicherparameter.