Prozesse parallelisieren 

Sie können eine Reorganisation beschleunigen, indem Sie folgende Operationen parallelisieren:

Der Export (bzw. Import) wird parallelisiert, indem der Parallelitätsgrad (Option Parallel oder Profileparameter exp_imp_degree ) >1 gesetzt wird und die zu exportierenden Tabellen auf mehrere verschiedene Export-Prozesse verteilt werden. Dadurch entstehen entsprechend viele Export-Dump-Dateien. Die verschiedenen Export-Prozesse können wahlweise sequentiell oder parallel abgearbeitet werden.

Die Zeitdauer des Exports/Imports der Daten (mit den ORACLE-Werkzeugen Export/Import) hängt von der betroffenen Datenmenge ab. Innerhalb des Reorganisationsprozesses nehmen diese Abläufe jedoch einen sehr großen Anteil an der Gesamtreorganisationszeit ein. Daher sollten Sie den Export/Import parallelisieren.

Informationen dazu finden Sie in der ORACLE-Dokumentation und in:

Paralleler Export/Import

exp_imp_degree

 

Das Anlegen von großen Tabellen und deren Indizes kann sehr lange dauern. Daher sollten Sie diese Prozesse parallelisieren. Weitere Informationen dazu finden Sie in der ORACLE-Dokumentation.

SAPDBA unterstützt das parallele Anlegen von Tabellen und Indizes, wenn Sie folgendermaßen vorgehen:

Siehe index_degree.

Wählen Sie den Menüpunkt Object handling ® Parallel object creation oder (bei CREATE TABLE AS SELECT) Data transfer ® Parallel table creation. SAPDBA zeigt Ihnen die in index_degree gesetzte Voreinstellung an. Geben Sie einen von Ihnen gewünschten Parallelitätsgrad an.

Das Parallelisieren der genannten Prozesse ist wenig sinnvoll, wenn ein Parallelitätsgrad deutlich höher als die Anzahl der vorhandenen CPUs gewählt wird (der Parallelitätsgrad sollte nicht höher als das Doppelte oder Dreifache der CPU-Anzahl sein).