Freiplatzprüfung bei Reorganisation eines Tablespaces mit Datendateien 

Importprüfung bei Wahl des Menüpunktes Reorganize tablespace and data files.

SAPDBA gibt die Größe der Datendatei/en an und fragt, ob Sie die Dateigröße/n ändern wollen.

Bei der Reorganisation eines Tablespaces mit Datendateien führt SAPDBA neben den Importprüfungen (siehe Freiplatzprüfung bei Reorganisation eines Tablespaces) eine Dateisystem-Prüfung durch. SAPDBA prüft, ob das für die neuen Dateien des Tablespaces gewählte Dateisystem genügend Freiplatz bietet (erster Vorschlag von SAPDBA ist das Dateisystem, in dem sich die Datei <Tablespace-Name>.data1 des Tablespaces befindet).

Die Prüfung berücksichtigt den Freiplatz, der nach dem Löschen des Tablespaces verfügbar ist.

SAPDBA gibt an, in welche Verzeichnisse die neuen Datendateien für den Tablespace gespeichert werden (Numerierung der Dateien beginnt wieder mit dem Suffix "1") und fragt, ob Sie andere Pfade für die Datendateien angeben möchten. Sie können dann, falls erforderlich, einen Verzeichnispfad in einem Dateisystem angeben, das mehr Platz hat. Sowohl die verfügbaren sapdata<n> -Verzeichnisse als auch die möglichen Raw-Devices können über eine von SAPDBA anzeigbare Liste ausgewählt werden. In diesem Fall wiederholt SAPDBA die Importprüfung und führt dann die Reorganisation durch.

Wenn die Dateien nicht in einem Standard-SAP-Verzeichnis liegen, ist das von SAPDBA vorgeschlagene Verzeichnis <ORACLE_HOME>/sapdata<n>/<Tablespace-Name>_<Dateinummer> ein symbolischer Link auf das angegebene Verzeichnis.

Halten Sie sich nach Möglichkeit an die Namenskonvention (siehe Namenskonvention).

Wenn für die neue Datendatei ein Raw-Device verwendet werden soll, erzeugt SAPDBA automatisch einen symbolischen Link im Verzeichnis sapraw zum angegebenen Raw-Device. In den meisten Fällen schlägt SAPDBA die alte Verteilung des Tablespaces auf die Dateien vor (da die Raw-Devices eine feste Größe haben). Gegebenenfalls müssen Sie manuell eingreifen, um diesen Vorschlag zu verändern.