Neuer Pfad 

Sie können einen anderen Verzeichnispfad für die neue Datendatei angeben, falls das Standardverzeichnis nicht über ausreichend Speicherplatz für die Datei verfügt. So können Sie die Datei in einem anderen Datei-System erstellen lassen, das über ausreichend Speicherplatz verfügt.

Um Ihre Datenbank sicher und performance-günstig betreiben zu können, empfiehlt SAP in manchen Fällen sogar die Angabe eines neuen Pfades. Diese Dateien dürfen auf derselben Platte wie die Online-Redo-Log-Dateien liegen, wenn die Redo-Log-Dateien gespiegelt werden. Aus Performance-Gründen empfiehlt SAP jedoch, die Datendateien und die Redo-Log-Dateien immer auf verschiedene Platten zu legen.

Siehe Plattenspeicherung organisieren.

SAPDBA erlaubt Ihnen nicht, den Namen einer Datendatei zu ändern. Den Verzeichnispfad jedoch können Sie folgendermaßen ändern:

SAPDBA erstellt die neue Datendatei in dem Verzeichnis, das Sie angegeben haben. Es stellt aus dem vorgeschlagenen Verzeichnis heraus keinen symbolischen Link her.

Achten Sie auf eventuell konkurrierende I/O-Zugriffe bei Angabe eines anderen Verzeichnisses, da dadurch Performance-Probleme auftreten können.

Beispiel: Sie haben eine Platte für Datendateien eingerichtet und diese gemounted. Neue Dateien müssen daher unter dem Pfad /usr/newdisk und nicht unter dem Standardpfad hinzugefügt werden.

SAPDBA führt folgende Arbeiten durch:

Im Data Dictionary der Datenbank ist der symbolische Link nicht erkennbar. Es ist lediglich zu sehen, daß die Datei im Standard-SAP-Verzeichnis vorhanden ist.

Siehe Namenskonvention.