Verwendung
In der Berichtsausgabe steht bei Report-Writer-Berichten die Office Integration als Alternative zur Listausgabe und als Ersatz für den bisherigen Excel-Export im RPW-Format zur Verfügung.
Voraussetzungen
Die Office Integration stellt höhere Anforderungen an die Hardware auf dem Frontend im Vergleich zur herkömmlichen Listausgabe. Weitere Informationen finden Sie unter
Desktop Office Integration.
Funktionsumfang
Die Office Integration ermöglicht die interaktive Ausgabe eines Berichtes in ein Office-Dokument (Microsoft Excel, Lotus 123). Dabei läuft die Office-Anwendung als Control innerhalb des R/3-Fensters. Dadurch sind bis auf wenige Ausnahmen alle R/3-Funktionen auch auf dem Arbeitsblatt der Office-Anwendung möglich. Die neuen Funktionen sind im einzelnen:
Über die Dialogeinstellungen können Sie in der Berichtsausgabe zwischen der Ausgabe in dem herkömmlichen Listformat und der Ausgabe in ein Office-Dokument umschalten. Die gewählte Einstellung wird in den Benutzerparametern permanent gespeichert. Die Dialogeinstellungen sind auch auf dem Einstiegsbild der Berichtsgruppe unter den Ausgabeparametern änderbar.

Ist die eingestellte Office-Anwendung auf dem lokalen PC nicht installiert, erfolgt die Ausgabe im herkömmlichen Listformat.
Bei der Ausgabe in ein Office-Dokument werden die erzeugten Arbeitsblätter geschützt. Dies erfolgt, um die Konsistenz der Daten auf dem Frontend mit dem R/3 zu gewährleisten. Die Konsistenz ist notwendig für kontextsensitive Funktionen wie z.B. den Berichtsaufruf und die Änderung von Spaltenattributen.
Sie können diesen Blattschutz jedoch permanent über die Dialogeinstellungen oder temporär in der jeweiligen Office-Anwendung ausschalten und haben dann die Möglichkeit das erzeugte Arbeitsblatt auch lokal zu verändern. Insbesondere nach dem Einfügen von Zeilen und Spalten in das Arbeitsblatt ist allerdings der korrekte Zellenbezug für kontextsensitive Funktionen nicht mehr gewährleistet. Die lokal vorgenommen Änderungen werden beim nächsten Dialogschritt im R/3 wieder überschrieben.
Sie können das aktuell angezeigte Office-Dokument auch als Anhang zu einer Nachricht versenden.

Der Bericht muß zuvor nicht als Extrakt abgespeichert sein.
Die Office Integration unterstützt lokale Gliederungsfunktionen in der Office-Anwendung. Damit haben Sie die Möglichkeit, den Zeilen- und Spaltenaufriß lokal zu verändern, ohne daß eine Kommunikation mit dem SAP-R/3-System notwendig ist. Diese Gliederungsmöglichkeit bleibt auch erhalten, wenn Sie das Office-Dokument als Nachricht versenden.
Die Kopfzeilen des Arbeitsblattes werden aus dem Text für den Export gebildet. Die für den Bericht definierten Kopfzeilen und Fußzeilen sind in der Regel für die Listausgabe angepaßt und werden deshalb für das Arbeitsblatt nicht verwendet. Ebenso werden Titelseite und Schlußseite nicht berücksichtigt.
Jeder Abschnitt, der mit einem expliziten Seitenvorschub versehen ist (Voreinstellung im Report Painter), wird im Office-Dokument in einem neuen Arbeitsblatt ausgegeben. Abschnitte, die ohne expliziten Seitenvorschub aufeinanderfolgen, werden zusammen in einem Arbeitsblatt ausgegeben. Als Namen für das Arbeitsblatt wird der Titel des ersten Abschnittes auf dem Arbeitsblatt verwendet. Unter Umständen wird der Titel leicht verändert, um die Namensrestriktionen der jeweiligen Office-Anwendung zu erfüllen (unzulässige Zeichen wie z.B. '*', ':', '\', '/' und '?', begrenzte Länge, Eindeutigkeit des Namens).
Weitere Informationen finden Sie unter
Desktop Office Integration.