Ablauf eines Workflows (MM-PUR-REQ) 
Wenn der Freigabecode, mit dem gemäß Freigabestrategie die Gesamt-Banf bzw. Banf-Position zu bearbeiten ist, workflow-relevant ist, wird ein Workflow gestartet und ein Freigabe-Workitem erzeugt. Wenn sich ein Benutzer am System anmeldet, den die Workflow-Steuerung als zuständig für diesen Freigabecode erkennt, sieht er in seinem Eingang des SAP Business Workplace dieses Workitem.
Wenn dem Freigabecode als Bearbeiter-Id z.B. eine Stelle zugeordnet ist und mehrere Benutzer mit diesem Freigabecode arbeiten dürfen, sehen alle dasselbe Workitem im Eingang.
Für jeden workflow-relevanten Code wird ein einzelner Workflow gestartet.
Der Ablauf eines Workflows ist wie folgt:

Aus der Bearbeitung des Workitems resultiert eines der Ereignisse Freigabe abgelehnt oder Freigabe erfolgt. Diese Ereignisse beenden die Aufgabe Banf freigeben. Der gesamte Workflow wird beendet, wenn der Ersteller der Banf per Workitem eine Rückmeldung erhalten und dieses Workitem verarbeitet hat.

Das beendende Ereignis Banf siginifikant geändert kann auch außerhalb des Workflow-Ablaufs auftreten.
Änderungen nach Beginn des Freigabeverfahrens

Änderungen an einer Banf können nur dann durchgeführt werden, wenn gerade kein anderer Benutzer die Bestellanforderung bearbeitet, und die Banf noch nicht in eine Bestellung oder Anfrage umgesetzt ist.
Im folgenden wird erläutert, was geschieht, wenn eine Bestellanforderung geändert wird, für die das Freigabeverfahren bereits angelaufen ist. Es gibt folgende Möglichkeiten:
Da der erste Fall keine andere Freigabestrategie erfordert, wird hier nicht näher darauf eingegangen. Lesen Sie dazu auch
Änderungen nach Beginn des Freigabeverfahrens.
Signifikante Änderung
Die Anzahl der PCs, die für die Anlage 3221 angefordert wurden, wird auf 5 erhöht. Damit erhöht sich der Gesamtwert der Bestellanforderungsposition auf 12.300 DM. Diese Änderung ist nicht ohne weiteres möglich. Das System gibt eine Meldung aus, die Freigabestrategie muß neu ermittelt (TF) und das Freigabeverfahren von vorn begonnen werden.
Bei einer signifikanten Änderung würde also der rechte Pfad durchlaufen und der Workflow aufgrund eines außerhalb des Workflow-Ablaufs aufgetretenen Ereignisses beendet. Dies hat folgende Auswirkungen: