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Fehlerbehandlung von Hintergrund-WorkitemsLocate this document in the navigation structure

Verwendung

Eine Fehlerbehandlung von Hintergrund-Workitems durch das Workflow-System muss erfolgen,

  • weil (fehlerhafte) Hintergrund-Workitems nicht im Business Workplace angezeigt werden und daher nicht oder zu spät bemerkt werden.

  • weil temporär fehlerhafte Hintergrund-Workitems, bei denen ein nochmaliger Ausführungsversuch definitionsgemäß erfolgreich sein kann, nicht von einem Benutzer wieder gestartet werden können.

    (Temporär fehlerhafte Workitems sind Workitems, deren Methode mit einer temporären Ausnahme, für die kein Folgeschritt definiert ist, beendet wurde.)

Funktionsumfang

Im Customizing für das Workflow-System können Sie festlegen, wie oft das Workflow-System versuchen soll, ein temporär fehlerhaftes Workitem wieder zu starten. Ebenso legen Sie dort den Zeitabstand zwischen zwei Wiederholungsversuchen fest und aktivieren die Überwachung.

Die Überwachung wird auch im Rahmen des automatischen Workflow-Customizing ( Anfang des Navigationspfads Werkzeuge Nächster Navigationsschritt Business Workflow Nächster Navigationsschritt  Entwicklung Nächster Navigationsschritt  Hilfsmittel Nächster Navigationsschritt  Automatisches Workflow-Customizing Ende des Navigationspfads) aktiviert.

Sie können die maximale Anzahl der Wiederholungsversuche ("Wiederholungszähler") auch individuell für jeden Hintergrundschritt in der jeweiligen Workflow-Definition angeben. Diese Angabe übersteuert dann den Wert aus dem Customizing, wenn Sie größer als Null ist.

Wenn beim Ausführen von Hintergrund-Workitems durch das Workflow-System ein Fehler (= Ausnahme der Methode) auftritt, verhält sich das System in Abhängigkeit vom Typ der Ausnahme und der Fehlermodellierung wie folgt:

In der Workflow-Definition ...

Die Ausnahme ist zur Objektmethode definiert als ...

temporärer Fehler:

Anwendungs- oder Systemfehler:

ist für die Ausnahme ein Folgeschritt modelliert:

Das Workitem bleibt im Status in Arbeit.

Hintergrund-Workitems werden durch das System wiederholt gestartet. Die Anzahl der Wiederholungsversuche ergibt sich entweder aus dem Wiederholungszähler bei der Schrittdefinition oder - wenn dieser Null ist - aus dem Wiederholungszähler, der im Customizing eingestellt ist.

Wenn alle Versuche erfolglos bleiben, geht das Workitem in den Status beendet über und der modellierte Folgeschritt wird ausgeführt.

Das Workitem wird in den Status beendet gesetzt und der modellierte Folgeschritt wird ausgeführt.

ist für die Ausnahme kein Folgeschritt modelliert:

Das Workitem bleibt im Status in Arbeit.

Hintergrund-Workitems werden durch das System wiederholt gestartet. Die Anzahl der Wiederholungsversuche ergibt sich entweder aus dem Wiederholungszähler bei der Schrittdefinition oder - wenn dieser Null ist - aus dem Wiederholungszähler, der im Customizing eingestellt ist.

Wenn alle Versuche erfolglos bleiben, geht das Workitem in den Status fehlerhaft über.

Workflow und Workitem gehen in den Status fehlerhaft über.

Behandlung fehlerhafter Workitems

Das Workflow-System verschickt für alle Workitems, die sich im Status fehlerhaft befinden, eine Mail an den zugehörigen Systemadministrator für Workflow.

Behandlung gestarteter Workitems

Das Workflow-System ermittelt alle Hintergrund-Workitems, die länger als 30 Minuten im Status in Arbeit sind. Für alle diese Hintergrund-Workitems wird eine Fehlernachricht an den Systemadministrator für Workflow verschickt, da angenommen wird, dass die Bearbeitung des Workitem abgebrochen ist. Allerdings muss in diesem Fall nicht zwingend eine Fehlersituation vorliegen.