Dokumentation zur VorgehensweiseLogische Ausgabegeräte definieren

 

Sie können Ausgabegeräte auch als logische Ausgabegeräte definieren. Diese logischen Geräte verweisen auf physische Geräte bzw. auf andere logische Geräte, sodass Sie eine Druckerhierarchie aufbauen können. Das ist z. B. in folgendem Fall sinnvoll:

Beispiel Beispiel

Sie definieren den logischen Drucker Transportbelegdrucker. Ihre Benutzer können immer diesen Drucker auswählen, um Transportbelege zu drucken. Sollte der reale Drucker, auf den dieses logische Ausgabegerät verweist, nicht erreichbar sein, ordnen Sie den logischen Drucker einfach einem anderen physischen Drucker zu.

Wenn das logische Ausgabegerät Transportbelegdrucker zunächst auf den physischen Drucker P330 abbildet und jetzt auf den physischen Drucker P521 abbilden soll, müssen Sie nur die Abbildung ändern und nicht die gesamte Gerätedefinition anpassen. Auf Anwendungsebene ändert sich nichts, da dort der logische Drucker Transportbelegdrucker als Drucker eingestellt ist.

Ende des Beispiels.

Mit der Definition von logischen Ausgabegeräten können Sie auch eine gesamte Druckerhierarchie bequem in ein anderes System transportieren. Die Zuweisung der physischen Geräte nehmen sie dann in dem anderen System vor.

Vorgehensweise

  1. Rufen Sie mit der Transaktion SPAD die Spool-Verwaltung auf, und wählen Sie auf der Registerkarte Geräte und Server die Drucktaste Ausgabegeräte.

  2. Wählen Sie Ändern und dann Anlegen, um eine neue Gerätedefinition anzulegen.

  3. Geben Sie einen Namen für das logische Ausgabegerät an.

  4. Wählen Sie als Geräteklasse Logisches Ausgabegerät aus.

  5. Geben Sie im Feld Abbildung auf das physische Gerät ein, auf das das logische Gerät abbilden soll.

  6. Sichern Sie Ihre Eingaben.

    Dieses logische Ausgabegerät können Sie jetzt so oft wie nötig einem anderen physischen Ausgabegerät zuordnen.