Beispiel für lokalen Druck (Windows/UNIX)
Angenommen, Sie arbeiten mit dem Rechner (Hostsystem) SAP002
und möchten diesen als Server für die Ausgabe von SAP-Daten verwenden.
Als Ausgabegerät steht der Drucker SAP002P
zur Verfügung. Bei diesem Ausgabegerät kann es sich sowohl um einen direkt an den Host angeschlossenen Drucker handeln als auch um einen gemeinsam verwendeten Netzwerkdrucker.
Abhängig vom Betriebssystem (Windows-NT/UNIX) sieht die Druckerkonfiguration für dieses Beispiel wie folgt aus:

Gehen Sie folgendermaßen vor, um diese Druckkonfiguration einzurichten:
Der SAP-Aufbereitungsserver (Anwendungsserver mit Spool-Workprozess) mit der Bezeichnung SAP002_C11_11
muss die Spool-Verarbeitung bereitstellen und benötigt daher
mindestens einen Spool-Workprozess.
Die Anzahl der Spool-Workprozesse wird über den Paramter rdisp/wp_no_spo
festgelegt, und dieser muss zumindest auf 1 gesetzt sein.
Definieren Sie den Drucker SAP002P
im Host-Spool-System (Betriebssystem-Spooler) von SAP002 als Ausgabegerät.
Definieren Sie das Ausgabegerät im SAP-System.
Legen Sie dazu eine Gerätedefinition in der Transaktion SPAD an (Drucktaste ).
Verwenden Sie in der Gerätedefinition folgende Angaben:
Geben Sie SAP002_C11_11 als Aufbereitungsserver für die Ausgabegeräte an.
Wenn es sich um ein Windows NT/2000-Host-System handelt, wählen Sie die Koppelart C (direkter Betriebssystemaufruf).
Wenn es sich um ein UNIX-Host-System handelt, wählen Sie die Koppelart L (lokaler Drucker über LP/LPR mit Signal).
Hinweis
Es ist unerheblich, ob der Drucker direkt an den PC angeschlossen ist oder ob es sich um einen gemeinsam verwendeten Netzwerkdrucker handelt. Für die Einrichtung der Ausgabegeräte im SAP-System spielt nur eine Rolle, ob sich der Aufbereitungsserver auf demselben Rechner befindet wie das Host-Spool-System (Betriebssystem-Spooler) oder nicht.