Ausgabegeräte klassifizieren
Sie können Ausgabegeräte klassifizieren, d. h. einer Druckergruppe zuweisen. Die Klassifizierung von Druckern ist zwar optional, doch bietet Sie folgenden Vorteil: Wenn Sie auch Ihre Aufbereitungsserver klassifizieren, prüft das Spool-System, ob sich die Geräteklassifizierung und die Klassifizierung des Aufbereitungsservers entsprechen. Hierdurch wird die Einhaltung einer optimalen Ausgabekonfiguration unterstützt.
Folgende Druckerklassifizierungen stehen Ihnen zur Verfügung:
Produktionsdruck ist die Klassifizierung für zeitkritische Drucker, deren Ausgabe in den Produktionsprozess eingebunden ist, wie z. B. Weinetikettendrucker.
Zeitkritische Druckaufträge sollten im lokalen Druck verarbeitet werden, um Netzwerkprobleme zu vermeiden.
Massendruck ist die Klassifizierung für Drucker mit umfangreichen Druckaufträgen, z. B. lange Listen.
Da der Massendruck zeitintensiv ist, sollten die Drucker schnell sein und lokal an den Anwendungsserver angeschlossen sein.
Desktop-Druck ist die Klassifizierung für lokale Drucker am Arbeitsplatz der Benutzer, z. B. kleine Laserdrucker, die in den einzelnen Abteilungen für kleinere, nicht zeitkritische Druckaufgaben eingesetzt werden.
Testdruck wird verwendet, um neuen Druckern oder Änderungen in der Ausgabekonfiguration eine Testklassifizierung zuzuordnen.
Die Klassifizierung wird in der Gerätedefinition des Druckers angegeben, die alle notwendigen Daten zum Drucker enthält. Über diese Gerätedefinition wird ein Drucker im SAP-System angesprochen.
Sie gelangen folgendermaßen zur Klassifizierung:
Öffnen Sie die Transaktion SPAD
und wählen Sie die Drucktaste Ausgabegeräte
.
Öffnen Sie mit Doppelklick eine vorhandene Gerätedefinition, oder legen Sie im Änderungsmodus über eine neue Definition an.
Ordnen Sie in der Gerätedefinition den Drucker über einer Druckergruppe zu.
Sie haben den Drucker aus Gründen der Übersichtlichkeit klassifiziert. Sind auch die Aufbereitungsserver klassifiziert, kann das System überprüfen, ob sich die Server- und Druckerklassifizierung entsprechen. Beispielsweise sollten Spool-Aufträge von zeitkritischen Druckern nur von Aufbereitungsservern verarbeitet werden, die für den Produktionsdruck klassifiziert sind.