Dokumentation zur VorgehensweiseAusgabegerät für lokalen Windows-Druck definieren

 

Ihr SAP-Aufbereitungsserver (Anwendungsserver mit Spool-Workprozess) läuft auf einem Windows-Server, und Sie möchten auf einem der Ausgabegeräte drucken, die im Windows-Betriebssystem definiert sind. Dazu müssen Sie im SAP-System für dieses Ausgabegerät die passende Gerätedefinition anlegen.

Voraussetzungen

  • Vergewissern Sie sich, dass auf dem SAP-Server ein Spool-Workprozess läuft.

    In der Liste der SAP-Server sehen Sie, welche der Server im System Spool-Workprozesse haben.

  • Sie müssen sicherstellen, dass Sie bereits vom Windows-Betriebssystem aus Dokumente auf dem Drucker ausgeben können.

    Ist dies nicht der Fall, müssen Sie den Drucker auf dem Windows-Server installieren. Einzelheiten dazu finden Sie in Ihrer Windows-Dokumentation.

    Hinweis Hinweis

    Es ist unerheblich, ob der Drucker direkt an den PC angeschlossen ist oder ob es sich um einen gemeinsam verwendeten Netzwerkdrucker handelt.

    Ende des Hinweises

Vorgehensweise

Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Sie eine Gerätedefinition für lokalen PC-Druck anlegen möchten:

  1. Rufen Sie die Transaktion SPAD auf, und wählen Sie Ausgabegeräte.

  2. Wenn Sie sich nicht im Änderungsmodus befinden, wechseln Sie über Ändern in diesen Modus.

  3. Jetzt haben Sie folgende Möglichkeiten:

    • Sie können eine neue Gerätedefinition über Anfang des Navigationspfads Ausgabegerät Navigationsschritt Anlegen Ende des Navigationspfads erstellen.

    • Sie können eine bereits vorhandene Gerätedefinition als Vorlage verwenden.

      Klicken Sie dazu den Eintrag des Ausgabegeräts an, das als Vorlage dienen soll, und wählen Sie Anfang des Navigationspfads Ausgabegerät Navigationsschritt Anlegen mit Vorlage Ende des Navigationspfads.

  4. Geben Sie den Namen des Ausgabegeräts an, und füllen Sie die obligatorischen Felder der einzelnen Registerkarten wie folgt aus:

    Feld

    Eingabe

    Registerkarte

    Geräte-Attribute

    Gerätetyp

    Geben Sie den Gerätetyp ein, der im SAP-System für das Druckermodell definiert ist, z. B. HPLJ4 für den HP Laser Jet 4.

    Im SAP Service Marketplace finden Sie im Hinweis 8928 eine Liste der bereits ausgelieferten Gerätetypen.

    Aufbereitungs-

    server

    Wählen Sie den SAP-Aufbereitungsserver aus, der auf dem Windows-NT/Windows2000-System läuft.

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter Aufbereitungsserver.

    Geräteklasse

    Wählen Sie Normaler Drucker aus.

    Registerkarte

    Hostspool-Kopplung

    Koppelart

    Die empfohlene Koppelart ist C.

    Host-Drucker

    Geben Sie den UNC-Namen des Druckers (Name und Netzwerkpfad) an, wie er im Windows-Druck-Manager definiert ist.

    Beispiel: \\P09330\P330

    1. Wahlweise: Klassifizieren Sie das Gerät. Wählen Sie dazu Anfang des Navigationspfads Bearbeiten Navigationsschritt Klassifizierung Ende des Navigationspfads und anschließend die für dieses Gerät angemessene Ausgabetypklassifizierung. Die Klassifizierung von Ausgabegeräten ist zwar optional, doch bietet Sie folgenden Vorteil:

      Wenn Sie auch Ihre Aufbereitungsserver klassifizieren, prüft das Spool-System, ob sich die Geräteklassifizierung und die Klassifizierung des Aufbereitungsservers entsprechen. Hierdurch wird die Einhaltung einer optimalen Ausgabekonfiguration unterstützt.

      Beispiel Beispiel

      Wenn Sie im Begriff sind, einen Massendrucker einem zeitkritischen Produktionsserver zuzuordnen, gibt das Spool-System eine entsprechende Warnmeldung aus.

      Ende des Beispiels.

Ergebnis

Sobald Sie Ihre neue Gerätedefinition gesichert haben, können Sie den Drucker im SAP-System verwenden.

Hinweis Hinweis

Statusinformationen zu Ausgabeaufträgen sind aus Windows-NT/2000-Systemen nicht verfügbar, wenn Sie die Koppelart C verwenden.

Ende des Hinweises

Beispiel

Folgendes Beispiel zeigt die Definition eines Postscript-Druckers, der als Ausgabegerät für den lokalen Windows-PC-Druck verwendet werden soll.

Registerkarte Geräteattribute:

Registerkarte Hostspool-Kopplung:

Da sich das Host-Spool-System und der Aufbereitungsserver auf demselben Rechner befinden, erscheint der Name desselben Rechners auf beiden Registerkarten. Außerdem hat der Drucker in diesem Beispiel denselben Namen sowohl im SAP-System wie auch im Betriebssystem.

Hinweis Hinweis

Der lokale PC-Druck ist die schnellste und zuverlässigste Methode, SAP-Dokumente auszugeben. Sie können jedoch auch Windows NT- und Windows 2000-Drucker für den fernen PC-Druck einrichten. Dies ist selbst dann möglich, wenn der Aufbereitungsserver für den Drucker direkt auf dem Windows-NT-System läuft. Lesen Sie hierzu Ausgabegerät für entfernten Druck auf Windows-PC definieren.

Ende des Hinweises

Über den Oberabschnitt Ausgabegeräte im SAP-Spool-System können Sie sich die Beschreibung weiterer Ausgabegeräte anzeigen lassen, z. B. für den UNIX-Druck.

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