Alternativserver
Bei der Definition eines Aufbereitungsservers können Sie einen anderen Server als Alternative angeben. Dieser Alternativserver tritt in folgenden Fällen in Aktion:
Der eigentliche Server ist ausgefallen; das System sucht den entsprechenden Alternativserver
Der Server ist überlastet; das System verteilt die Ausgabelast auf den eigentlichen Server und den Alternativserver. Dazu muss jedoch in der Definition des Aufbereitungsservers die Option Lastausgleich erlauben
aktiviert sein. Diese Option ist standardmäßig
nicht aktiviert, um die Reihenfolgentreue bei der Bearbeitung der Aufträge zu gewährleisten.
Geben Sie beim Anlegen von SAP-Ausgabegeräten unter Aufbereitungsserver
einen Server an, in dessen Serverdefinition ein Alternativserver angegeben ist. So stellen Sie sicher, dass die Aufträge für dieses Ausgabegerät auch bei Ausfall des primär angegebenen Servers
bearbeitet werden.
Außerdem kann die Ausgabelast zwischen dem Aufbereitungsserver und seinem Alternativserver aufgeteilt werden, wenn in der Definition des Aufbereitungsservers die Option Lastausgleich erlauben
markiert ist.
Wenn Sie bei der Definition eines Aufbereitungsservers einen Alternativserver angeben, werden alle Ausgabeaufträge durch den Alternativserver bearbeitet, wenn der eigentliche Server ausgefallen ist.
In der folgenden Abbildung sehen Sie einen Serverwechsel und die dazu erforderlichen Angaben in der Definition des Aufbereitungsservers:

Die Last eines Aufbereitungsservers errechnet sich aus der Anzahl der Spool-Workprozesse, der Anzahl der zu bearbeitenden Aufträge sowie der Anzahl der Seiten. Ist ein Server überlastet, kann es bei der Bearbeitung von Ausgabeaufträgen zu Verzögerungen kommen. Wenn für diesen Server ein Alternativserver definiert und Lastausgleich aktiviert ist, können die Aufträge zwischen den Servern verteilt werden.
In der folgenden Abbildung sehen Sie die Lastverteilung und die dazu erforderlichen Angaben in der Definition des Aufbereitungsservers:

Hinweis
Wenn Sie den Lastausgleich für einen Server aktiviert haben, ist nicht mehr gewährleistet, dass die Aufträge an diesen Server in der Reihenfolge ihrer Erzeugung bearbeitet werden. Später erzeugte Aufträge können früher erzeugte überholen, wenn sie von einem Alternativserver bearbeitet werden, der eine geringere Last aufweist.
Reihenfolgetreue hat bei der Klassifizierung Priorität. Wenn ein Ausgabegerät für Reihenfolgendruck konfiguriert ist und einem Aufbereitungsserver mit Lastausgleich zugeordnet wurde, wird der Lastausgleich für dieses Gerät ignoriert.